Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Rinteln Stadt Heitere Melodien zum Träumen
Schaumburg Rinteln Rinteln Stadt Heitere Melodien zum Träumen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:09 22.10.2017
Stammgäste in Rinteln: Zum 12. Mal gastiert das Consortium felicianaum mit einem Azurit (Salon)-Konzert im Rintelner Brückentorsaal. Quelle: who
RINTELN

Das jährliche Musik-Event des Azurit-Seniorenzentrums Berghof in Friedrichshöhe mit dem Schwerpunkt auf Operetten-Melodien hat sich ein Stamm-Publikum in Rinteln erworben, das immer noch größer wird und sich gerne in den Operetten-Himmel heben lässt.

„Heitere Melodien zum Träumen“ laute das Thema der Konzertreise im Herbst 2018, schickte Felix Schönfeld (Violoncello) voraus, der wie immer als Conférencier durch das Programm führte. Das Lied von der Loreley nach einem Gedicht von Heinrich Heine aus dem Jahr 1823 und 1837 vertont von Friedrich Silcher sei zunächst beim Publikum eher ein Flop gewesen. „Erst eine spätere Bearbeitung hat das Kunstlied zum deutschen Volkslied werden lassen“, erläuterte Schönfeld.

Aber als das Consortium felicianum mit dem bekannten „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ zum Operetten-Melodien-Flug abhob, war sofort klar: Der ehemalige Flop ist top. Vor allem wenn er von Klasse-Musikern mit so viel Herz und einem deutlichen Hauch von Wiener Schmäh gespielt wird.

Interessante Überraschungen

Ein Salon-Konzert des Ensembles Consortium felicianum bedeutet immer auch Abwechslung und interessante Überraschungen – und das stellten die vier Musiker und eine Musikerin gleich beim zweiten größeren Part unter Beweis. Denn der Streifzug durch Melodien der Operette „Der Graf von Luxemburg“ von Franz Lehár ist ein Glanzstück des Ensembles, bei dem es seine musikalische Bandbreite hören lassen und entfalten kann.

Dass im Folgenden außer vielen anderen klingenden Glanzlichtern auch der „Frühlingswalzer“ von Johann Strauss das Träumen an einem Herbstnachmittag beflügelte, gehört ebenfalls zum Selbstverständnis des Consortiums, das vor allem eines will: mit seiner Musik Freude berbreiten.

Wie hoch es dabei zuweilen in den Konzert-Himmel hinaufgehen kann, ließen nicht nur die Klänge aus der Operette „Frau Luna“ des Berliner Komponisten Paul Lincke erahnen.

Bis zum Mond hat das zwölfte Azurit-Konzert sein Rintelner Publikum dieses Mal also fliegen lassen, wenn auch „nur“ im Traum. Man darf gespannt sein, wohin die musikalische Reise mit dem Consortium felicianum im nächsten Jahr führen wird. who