Rinteln (dil). Rintelns Tourismusmanager Matthias Gräbner hat dem Ausschuss für Schule, Sport und Kultur jetzt das Konzept vorgestellt. Ohne Mehrkosten für die Weserstadt sollen das Qualitätsniveau abgesichert und gesteigert, Synergien gehoben, Verkauf und Vertrieb ausgebaut und mehr Einnahmen erzielt werden. Außerdem soll der Zweckverband in das Gesamtsystem der Tourismusorganisation Weserbergland eingebunden werden.
Die gemeinsame Tourismusorganisation bestünde künftig aus den Geschäftsfeldern Produktentwicklung und Vermarktung, Besucherinformation sowie Services, Verkauf und Vertrieb. Drei Jahre soll der Zweckverband Zeit haben, sichtbare Erfolge vorzuweisen. Dann wird über Weitermachen oder Abschaffen entscheiden. „Die Parameter für die Feststellung der Wirtschaftlichkeit sind noch nicht festgelegt“, sagte Gräbner. Die eventuellen Erlöse verbleiben im Verband für die weitere Arbeit. In diesen drei Jahren können die Mitglieder jedenfalls nicht kündigen. Sie entsenden je fünf Mitglieder in die Verbandsversammlung (vier Ratsmitglieder und einen Hauptverwaltungsbeamten). Der Zweckverband wird von einem hauptamtlichen Geschäftsführer geleitet.
„Touristischer Erfolg sichert Arbeitsplätze“, machte Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz dem Ausschuss Mut zuzustimmen. „Ich glaube, dass dies ein guter Weg ist. Diese Region hat noch touristisches Potenzial, das gehoben werden kann.“
Dagmar König (CDU) freute sich, dass Rinteln touristisch auf die Weserschiene setze und die zentrale Tourist-Information an den Marktplatz komme. Gerlinde Göldner-Dorka (SPD) mahnte an, dass die Qualitätsversprechungen auch eingehalten werden müssten, um nachhaltigen Erfolg zu haben. Buchholz erwiderte, dazu müssten aber auch die einzelnen Anbieter im Tourismus beitragen. Der Ausschuss stimmte dem Beitritt zum Verband zu.
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