Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Rinteln Stadt „Keine Parteien wählen“
Schaumburg Rinteln Rinteln Stadt „Keine Parteien wählen“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:28 25.08.2011
Anzeige

Rinteln (dil). Weich hat zwar vor Jahren den Ortsverband Rinteln der Linken mit gegründet, sich aber mit dem Kreisvorstand überworfen. „Mir passt da die ganze Richtung nicht mehr.“ Der Kreisvorstand wollte ihn aber auch nicht auf seinen Listen haben. Ausgetreten ist Weich nicht, koalieren will er mit den Linken aber auf keinen Fall, wenn er und seine ehemaligen Freunde gewählt werden.

Folgende Schwerpunkte nennt Weich für seine Arbeit, wenn er Mitglied des Rats würde:

1. In Rinteln muss es sozial gerecht zugehen. Solidarität und Hilfsbereitschaft sind notwendig. Dabei muss die Stadt ihre Anstrengungen verstärken, um Armut zu bekämpfen.

2. Für Handwerk und Gewerbe braucht Rinteln bessere Bedingungen, besonders in der Altstadt. Alle Vorhaben, die dem nicht entsprechen, müssen unterbleiben beziehungsweise rückgängig gemacht werden.

3. Benötigt werden kostenlose Lernhilfen für alle Schüler, besonders für Gymnasiasten, um ihre Berufs- und Studien-Chancen zu erhöhen.

4. Die bestehenden Verkehrsprobleme müssen in den nächsten Jahren gelöst werden. Das gilt für die Altstadt ebenso wie für den Bahnübergang zur Nordstadt. Schranken sind nicht nötig.

5. Wie kann man die Gesundheitsversorgung für Rinteln in der Zukunft sichern? Weich will sich dafür einsetzen, dass die Bürger aus Rinteln und 18 Ortsteilen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Arzt, zum Krankenhaus und zu Ämtern gelangen.

6. Die Landkreisreform wird früher oder später kommen. Darauf muss sich Rinteln vorbereiten.

7. Für Rinteln steht der Energiewandel bevor. Dazu muss gehören, dass die Stadtwerke aufhören, Atomstrom zu verkaufen. Stattdessen sollte man im Stadtgebiet alternative Energien für die Bürger erschließen.

8. Der Denkmalschutz liegt mir besonders am Herzen. Ich trete dafür ein, dass der Verschönerungsverein und der Denkmalschutzverein jeweils eine Stimme im Bauausschuss erhalten werden. Weiterhin muss im Bauamt ein Mitarbeiter für Denkmalschutz verantwortlich sein. Bausünden, wie man sie in unserer Stadt sehen kann, dürfen sich nicht wiederholen.

9. Ich möchte einen Schülerwettbewerb ausloben für die Lösung des Problems der Entwicklung einer Bedachung mit alternativer Energiegewinnung von denkmalgeschützten Häusern. Das könnte eine Chance sein zur Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Anzeige