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Rinteln Stadt LKA sucht weiter nach RAF-Hinweisen
Schaumburg Rinteln Rinteln Stadt LKA sucht weiter nach RAF-Hinweisen
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00:16 24.07.2016
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RINTELN

Es habe entsprechende Hinweise aus der Bevölkerung gegeben. Auch, dass Staub beim Tanken erkannt worden sein soll, dementierte Federau nicht. Dagegen wies er darauf hin, dass es keinen Zusammenhang mit dem gescheiterten Banküberfall am Montag dieser Woche auf die Sparkasse Eisbergen und den gesuchten Terroristen gebe.

Thomas Bensch, Pressesprecher der Kreispolizei Minden-Lübbecke, zuständig für den Eisberger Fall darauf angesprochen, formulierte das so: „Es wäre unprofessionell, wenn wir diesen Zusammenhang nicht geprüft hätten“.

Zum gescheiterten Banküberfall in Eisbergen, erklärte Bensch auf Anfrage, gebe es keine neuen Erkenntnisse. Nach wie vor wird nach den beiden Unbekannten gesucht, die in einem silbergrauen BMW in Richtung Rinteln geflüchtet sind. Auf der Flucht soll der Beifahrer Zeugen mit einer Schusswaffe bedroht haben.

Zeugen wollen Staub am Doktorsee erkannt haben

Ob sich also tatsächlich Staub im Raum Rinteln aufgehalten hat, ist weiter unklar. Dass die Polizei alarmiert war, dafür spricht, dass Polizeibeamte sowohl am Doktorsee wie am Helenensee am Donnerstag Fahndungsfotos der gesuchten RAF-Terroristen vorgelegt haben. Und zwar bevor am Doktorsee später die Polizei alarmiert worden ist. Am Doktorsee meinte man, in einem „ungepflegt aussehenden Mann im passenden Alter“, der an der Kasse vorsprach, den gesuchten Staub erkannt zu haben. Als die Polizei eintraf, war der Mann bereits verschwunden.

LKA-Sprecher Federau betonte ausdrücklich: Selbstverständlich sei das Landeskriminalamt weiter an Hinweisen aus der Bevölkerung interessiert. Es gebe auch ein aktuelles Fahndungsplakat. Auf die Frage, ob man eingrenzen könne, wo sich Staub und die anderen RAF-Terroristen aufhalten könnten, antwortete Federau: „Wir wissen es nicht.“ wm

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