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Rinteln Stadt Nabu wünscht sich Monitoring
Schaumburg Rinteln Rinteln Stadt Nabu wünscht sich Monitoring
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00:16 01.01.2017
Symbolbild Quelle: dpa
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Rinteln

Während der Begehung sind im Beisein der Unteren Naturschutzbehörde sowie von Vertretern der Niedersächsischen Landesforsten gekennzeichnete Habitat-Bäume festgestellt worden. „Dies stellen wir auch nicht infrage“, so der Nabu-Vorsitzende Nick Büscher. Auch sei dem Naturschutzbund bewusst, dass die Landesforsten und auch das Forstamt Hessisch Oldendorf mit dem gemeinsamen Gespräch einen Schritt in die „richtige Richtung“ getan hätten: „Wichtig war es, zunächst ins Gespräch zu kommen“, so Büscher.

Laut Nabu sei es sicherlich auch im Interesse der Landesforsten, einen positiven Erhaltungszustand der Buchenwaldgesellschaften alter Waldstandorte zu erhalten, wie von der FFH-Schutzgebietskulisse gefordert werde.

Zehn Habität-Bäume pro Hektar im Schutzgebiet vorhalten

Nichtsdestotrotz sei man den Nachweis schuldig geblieben, dass man die zehn Habitat-Bäume pro Hektar im Schutzgebiet vorhält, die laut FFH-Management-Plan und Naturschutzgebietsverordnung „Kamm des Wesergebirges“ gefordert würden. Der Naturschutzbund hoffe nun, dass das notwendige Monitoring der Habitat-Bäume baldmöglichst erfolgt und von der Unteren Naturschutzbehörde überprüft werden kann. Erst dann sei absehbar, ob weitere Holzeinschläge mit dem Verschlechterungsverbot der Biotope vereinbar seien. r

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