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Rinteln Stadt Nach Trunkenheitsfahrt: BMW bleibt eingezogen
Schaumburg Rinteln Rinteln Stadt Nach Trunkenheitsfahrt: BMW bleibt eingezogen
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10:23 15.03.2019
Symbolbild Quelle: dpa
Rinteln/Bückeburg

Darüber hinaus wird der Mann, dem schon früher seine Fahrerlaubnis entzogen worden war, zur Wiedererlangung des Führerscheins eine teure Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) machen müssen. Mit dem Urteil folgte die Berufungskammer des Bückeburger Landgerichtes unter Vorsitz von Richter Axel Schulte dem Antrag des Leitenden Oberstaatsanwaltes Klaus Jochen Schmidt. Damit bestätigte die Kammer im Wesentlichen die erstinstanzliche Entscheidung des Rintelner Amtsgerichts in diesem Fall.

An einem späten Dezemberabend 2017 kam es zum Streit zwischen dem Angeklagten und seiner Lebensgefährtin. Die Polizei fuhr zur Wohnung der beiden und bestellte dem 54-Jährigen ein Taxi. Dieser hatte mehrere Biere getrunken und wollte den Ort verlassen. Er setzte sich zunächst auch ins Taxi, das er aber nach kurzer Fahrt schon wieder verließ. Zu Fuß ging der alkoholisierte Mann zurück, stieg dann in seinen BMW und wurde nach 500 Metern schon wieder gestoppt – mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,47 Promille.

Sechs Wochen später wurde sein rund 17 Jahre alter BMW mit einem Kilometerstand von 170 000 beschlagnahmt. Im Sommer erfolgte dann die Einziehung des Wagens. „Er ist ein Wiederholungstäter“, stellte Richter Schulte fest. maf