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Rinteln Stadt Neue Farbe für den Neuanfang
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00:16 05.12.2016
Eine Neueröffnung soll es werden – und gleichzeitig ein Neustart für das „Happy Night“. So wünschen es sich die Leiter Christian Melzer  (links) und Michael Jokiel. Quelle: mld
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Rinteln

Gründe dafür gibt es auf jeden Fall. „Unserer Konzept war mit der Zeit in die Jahre gekommen“ erklärt der neue Betriebsleiter Christian Melzer. Es wurde also renoviert: Rund um die Bars, die nun in neuen Farben und Lichtern erstrahlen, dazu im Eingangsbereich, der damit gleich viel seriöser wirkt, und auch im Sanitärbereich, den man neu flieste.

Im Personal gab es Veränderungen, und vor allem sorgt ein neuer ständiger DJ für ein stark verjüngtes Musikprofil. Zugleich muss man jetzt mindestens 18 Jahre alt sein, um im „Happy Night“ feiern zu dürfen. Es sei denn, es geht um Abi-Partys.

Ein zweiter Grund für den „Neustart“ wiegt schwer: „Die Renovierung und das veränderte Konzept sind auch so was wie eine Kampfansage“, betont Jokiel. „Wir stemmen uns damit gegen einen Abgesang des ‚Happy Night’.“

In jüngster Zeit hatte der Ruf des Clubs stark gelitten. Prügeleien mit Verletzten und laute Pöbeleien vor der Disco sorgten für Schlagzeilen. Immer wieder musste die Polizei gerufen werden, auch durch Anwohner, die die Lärmbelästigung nicht mehr aushielten.

Mehr Klarheit in die Sache bringen

Jokiel sieht die Verantwortung dafür längst nicht nur in seinem eigenen Haus. Der nahe Parkplatz als beliebter Jugendtreffpunkt und die benachbarte Kneipe trügen auf jeden Fall erheblich zu den Problemen bei. Den schlechten Ruf aber trage allein seine Diskothek davon. Um mehr Klarheit in die Sache zu bringen, hat es deshalb einen „Runden Tisch“ gegeben, mit den Betreibern des „Happy Night“ und der benachbarten Kneipe „Kalles Treff“, mit der Polizei Rinteln und Vertretern von Stadt und dem Landkreis Schaumburg.

„Es war wirklich sinnvoll, mal persönlich ins Gespräch zu kommen“, sagt Kripo-Chefin Daniela Kempa. Das Treffen habe durchaus etwas gebracht, da sich die Anzahl der Polizeieinsätze vor dem „Happy Night“ seitdem verringert habe. Mit konkreten Zahlen untermauern kann sie diese Aussage noch nicht. Die Polizei wird erst Ende des Jahres entsprechende Einsätze auswerten und dann eine Bilanz ziehen können.

Entscheidender Monat für den Club

Der Dezember wird also ein entscheidender Monat für den Club – so sieht es auch Jokiel. Er und sein Team wollen ebenfalls zum Jahresende analysieren, ob die Richtung der bisherigen Änderungen zu positiven Ergebnissen führt. Jokiel ist entschlossen: „Wir wollen das ‚Happy Night’ sauber halten.“

Am  Freitag und am Sonnabend wird erst mal die Neueröffnung nach der Zeit der Renovierung groß gefeiert, freitags mit dem ffn-Party-DJ Chris de Silva, sonnabends mit einer Elektro-Party und dem Stonebreaker-Team aus Kleinenbremen.

Wenn der „Neustart“ klappt und es insgesamt ruhiger wird rund ums „Happy Night“, soll noch intensiver in die Umgestaltung der Innenausstattung investiert werden. „Das ist für uns auch eine Investition in die Zukunft“, sagt Melzer. „Wir sehen das als Chance, damit das ‚Happy Night’ überlebt“, sagt auch Jokiel. mld, cok

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