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Rinteln Stadt Neue Farben und Schnitzereien
Schaumburg Rinteln Rinteln Stadt Neue Farben und Schnitzereien
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00:26 08.09.2014
Die Tür zum Kirchplatz ist wieder eingesetzt. Der neue schwarze Balken (links) über dem Erdgeschoss wird wieder Schnitzereien erhalten. Quelle: dil
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Von Dietrich lange Rinteln

Und inzwischen ist auch die Entscheidung gefallen, wie der Giebel zur Brennerstraße hin aussehen soll: eine Kombination aus beiden Farbmustern, die seit Wochen auf einem Feld neben der neuen Eingangstür zu sehen sind.

 Die Giebelseite wird also wieder ziemlich bunt, dafür aber nicht in dem Ausmaß wie früher, was von vielen Nostalgikern seit mehr als einem Jahr schmerzlich vermisst wird. Das derzeit dunkel gestrichene Holz mit seinen Schnitzereien soll nur noch rechts und links von der Tür senkrecht und auf drei waagerechten Holzbändern aufgemalt werden. Damit wird voraussichtlich ein normaler Malerbetrieb beauftragt.

 An der Ecke zum Kirchplatz hin ist bei einem senkrechten Balken wieder ein Rankenmuster eingeschnitzt, allerdings noch nicht gestrichen worden. Baudezernentin Elena Kuhls: „Die Schnitzereien sollen auch auf den waagerechten neuen Balken kommen, der bei der Sanierung aus neuem Holz einen alten zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss ersetzt hat.“ Laut Handwerkern vor Ort ist damit ein Rintelner Tischlerunternehmen beauftragt worden.

 Unklar ist nur noch, wann die Gastronomie in das Gebäude einzieht. Eigentlich sollte dies in diesem Monat sein, hatte es noch vor wenigen Wochen von Pächter und Verpächter geheißen. Gestern waren beide Seiten nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Pächter Kadir Boga hatte zuletzt erklärt, entweder deutlich vor dem Rintelner Weinmarkt oder erst danach eröffnen zu wollen. An dem Weinmarkt beteiligt er sich schließlich auch mit einem Stand. Zur gleichen Zeit sich selbst mit einer Neueröffnung Konkurrenz zu machen, erscheint unsinnig.

 Einstweilen ist Bogas Bistro „Mosquito“ an der Ecke Bäckerstraße/Krankenhäger Straße weiter geöffnet und lockt an den gerade wieder wärmeren Tagen auch im Außenbereich viele Gäste an. Das „Mosquito“ soll später schließen und für Privatfeiern vermietet werden.

 Baudezernentin Kuhls verrät immerhin, dass die Holzbemalung im Moment bei den Handwerkern nicht Vorrang habe, sondern erst die Nutzbarkeit des Gebäudes hergestellt werden solle. Immerhin: Die Konkurrenz schläft nicht. Im Bistro „Düt und Dat“ (ehemals „Cho’s“) am Glasbläserbrunnen wird schon für eine Reihe von Live-Konzerten ab 12. September geworben. dil

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