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Rinteln Stadt „Quasi wie ein Pitbull“
Schaumburg Rinteln Rinteln Stadt „Quasi wie ein Pitbull“
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00:16 26.03.2017
Quelle: Symbolfoto (dpa)
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Rinteln

Außerdem soll der Angeklagte dem 23-Jährigen einen Faustschlag ins Gesicht verpasst haben. Dabei erlitt der junge Mann unter anderem eine Jochbeinfraktur. Er musste operiert und vier Tage stationär behandelt werden. An einem Sommertag hielt sich der 23-Jährige zunächst auf einer Geburtstagsfeier auf und ging später noch in eine Gaststätte. Dort traf der stark alkoholisierte Mann (1,7 Promille) am frühen Morgen auf den Angeklagten.

Was sich genau um 7 Uhr vor der Kneipe abgespielt hatte, ließ sich zum Prozessauftakt nicht völlig aufklären. Der Angeklagte äußerte sich nicht zu dem Vorwurf, der Verletzte schilderte mehrere Auseinandersetzungen. Offenbar hatte der Angeklagte zunächst Stress mit einem Freund des späteren Opfers. Diesem gelang es, die Situation zu beruhigen.

Faustschlag ins Gesicht

Kurz darauf gab es erneut Ärger wegen eines Getränks. Der 23-Jährige wollte den Angeklagten wieder beruhigen und ging mit ihm nach draußen. Dann kam die Freundin des Angeklagten ins Spiel, die vom 23-Jährigen weggeschoben wurde. Dies hat vermutlich der Angeklagte gesehen. Er soll von hinten angelaufen gekommen sein und dem Kontrahenten einen Faustschlag ins Gesicht versetzt haben. Der Mann ging zu Boden, der Angreifer soll ihm dann auch noch in die Bauchdecke gebissen haben. „Quasi wie ein Pitbull“, schilderte ein damals ebenfalls alkoholisierter Zeuge (0,9 Promille). Demnach hatte sich der Angeklagte scheinbar in der Bauchdecke des Opfers festgebissen. Der Prozess wird am 30. März fortgesetzt. maf

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