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Rinteln Stadt Rinteln: Zug rammt Auto
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00:16 15.12.2012
Feuerwehrleute bemühen sich, den schwer verletzten 46-Jährigen aus dem Autowrack zu befreien. Quelle: tol
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Rinteln (tol/dil). Laut Zeugenaussagen hatte ein aus Richtung Norden kommender Autofahrer bei Schneeglätte an dem Bahnübergang gehalten, um einen aus dem Galgenfeld entgegenkommenden Volvo-Kombi vorzulassen. Die Bahnschranken waren nicht gesenkt, obwohl der Zug aus dem Bahnhof heranrollte. Der mit einem Dutzend Fahrgästen besetzte Zug schob trotz Vollbremsung mit seinem Schneepflug das Auto auf das leere südliche Gleisbett. Er selbst kam hinter der Umgehungsstraße zum Stehen.

Der Zug wurde auf den ersten Blick nur leicht beschädigt, das Auto dagegen total. Der Motorblock flog durch den Aufprall meterweit weg. Die Strecke wurde sofort gesperrt und ein Notfallmanager der Bahn verständigt. Die Rintelner Feuerwehr befreite den eingeklemmten Fahrer aus dem Autowrack, Rettungssanitäter versorgten ihn und brachten ihn ins Krankenhaus. Nach Polizeiangaben stand wegen des Wetters kein Rettungshubschrauber zur Verfügung. Der Autofahrer erlitt Trümmerbrüche im Bein- und Beckenbereich. Feuerwehrleute waren mit Schere, Spreizer und weiterem Gerät bemüht, ihn so schnell wie möglich zu befreien. Bauhofmitarbeiter hatten die Straßenzufahrten aus beiden Richtungen gesperrt.

Dieser Bahnübergang ist sehr unübersichtlich, weil die Fahrbahn wegen Brückenpfeilern stark verschwenkt ist. Die Stadt Rinteln hat bereits Pläne entwickelt, wie die Fahrbahn geradeaus verlegt und wenige Meter weiter südlich besser an den dort geplanten Kreisel Konrad-Adenauer-Straße angebunden werden kann. Die Realisierung ist für 2014 anvisiert.

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