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Rinteln Stadt Rinteln.email wird fleißig genutzt
Schaumburg Rinteln Rinteln Stadt Rinteln.email wird fleißig genutzt
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09:00 26.10.2018
Quelle: pr.
Rinteln

Der Software-Entwickler aus Hameln nahm die Idee einer Facebook-Gruppe aus der Rattenfängerstadt auf, dass es doch nett wäre, eine E-Mail-Adresse für Lokalpatrioten zu haben. So wurde 20 Stunden später hameln.email aus der Taufe gehoben, und nach mehreren Monaten Testphase ging der E-Mail-Dienst offiziell an den Start.

Doch Hackbarth, der keinerlei finanzielle Interessen mit dem Dienst verfolgt, hörte in seiner Heimatstadt nicht auf. Nachdem auch in anderen Städten der Ruf nach einer lokalpatriotischen Alternative zu Gmail und Co. laut geworden war, erweiterte er den Dienst. Neben Rinteln.email unterhält er auch eine Variante für Bad Pyrmont, für Holzminden sowie weserbergland.email.

Der 40-Jährige ist seit 2015 Teil einer Arbeitsgruppe des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Das BSI war auf den Hamelner aufmerksam geworden, nachdem er eine besonders effektive Anti-Spam-Lösung entwickelt hatte, das Programm „Spamdyke Control Panel“. Genau diese Anti-Spam-Lösung ist auch bei Rinteln.email im Einsatz und sorgt für einen angenehm spamfreien Mailverkehr.

Insgesamt 930 Adressen wurden bei Rinteln.email bisher angemeldet. Etwa 15 Prozent davon werden derzeit aktiv genutzt. In den vergangenen sieben Tagen wurden etwa 1560 E-Mails über den Dienst verschickt.

Das ist aber auch schon so ziemlich alles, was Hackbarth an Daten über seine Nutzer auswerten kann. Besonders wichtig ist dem Datenschutz-Aktivisten nicht nur, dass sein Dienst für die Nutzer kostenlos bleibt, sondern auch, dass er nicht zum Datensammeln verwendet wird. Wie es etwa bei kommerziellen Anbietern wie Gmail passiert.

Die Verbindungen zu dem E-Mail-Dienst sind verschlüsselt, und es gibt auch die Möglichkeit, seine E-Mails mittels „PGP“ zu verschlüsseln. jak