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Rinteln Stadt Rüpelspieler sitzt in U-Haft
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00:17 28.10.2016
Symbolbild Quelle: dpa
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RINTELN

Der 29-Jährige könnte sich in die Türkei absetzen, hieß es zur Begründung.

Zu dem Gerichtstermin, der um 11.45 Uhr beginnt, sind fünf Zeugen geladen, unter anderem der Schiedsrichter und die Betreuer beider Mannschaften. Der Rintelner Rechtsanwalt Thorsten Kretzer vertritt als Nebenkläger den Geschädigten.

Es war ein Spiel in der 3. Kreisklasse, ein Duell, in dem es im Grunde um nichts ging. So ist auch heute noch den Beteiligten ein Rätsel, warum der FC-Spieler derart ausgerastet ist. Fest steht, dass der 29-Jährige den 22 Jahre alten Extener brutal an den Kopf getreten hat, als der schon längst am Boden lag. Der am 29. November Angeklagte war es wohl auch, der den Extener zuvor mit einem Tritt zu Fall gebracht hatte. Vor dem Kreissportgericht ist bereits versucht worden, den Sachverhalt im Detail zu klären.

An jenem 24. April führte der TSV Eintracht Exten II zu Hause 4:1 gegen den FC Stadthagen II. Das Spiel war damit eigentlich bereits gelaufen. Die Gäste standen nur noch mit zehn Spielern auf dem Platz. In der 56. Minute hatte der Schiedsrichter gegen einen FC-Spieler die Rote Karte gezückt. 20 Minuten später rastete dann der 29-Jährige völlig aus, trat den Extener an den Kopf und in den Rücken. Der Schiedsrichter schrieb später schockiert in seinen Spielbericht, er habe Angst gehabt, der Extener Spieler könnte sterben. Dieser wurde von einem Notarzt versorgt und ins Krankenhaus eingeliefert.

„Wer sich so wenig unter Kontrolle hat, hat auf dem Spielfeld nichts zu suchen“

Das Leben gerettet haben dem Extener vermutlich die anderen Fußballspieler aus Exten und Stadthagen, die den ausgeflippten 29-Jährigen festhielten, der mehrmals versucht haben soll, sich loszureißen und erneut auf das am Boden liegende Opfer loszugehen.

Ob der Mann schon vorher durch sein aggressives Verhalten aufgefallen ist, war vor dem Sportgericht nicht eindeutig zu klären. Der zweite Vorsitzende des FC betonte, das sei nicht der Fall. Von anderen Spielern war dagegen zu hören, der 29-Jährige sei unberechenbar gewesen. Für Martin Edeler, den Vorsitzenden des TSV, ist klar: „Wer sich so wenig unter Kontrolle hat, hat auf dem Spielfeld nichts zu suchen.“

Das Spiel wurde nach der Unterbrechung übrigens fortgesetzt. Der TSV gewann 5:1.

Das Kreissportgericht verhängte gegen den Stadthäger ein Jahr Spielsperre und ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro. Außerdem soll der Spieler „auf Dauer“ aus dem Niedersächsischen Fußballverband ausgeschlossen werden. wm

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