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Rinteln Stadt Schulleiter begrüßt Gerichtsurteil
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00:28 14.06.2015
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Rinteln

Tatsächlich habe man die Auseinandersetzung zwischen Kultusministerium und der Gewerkschaft für Erziehung und Wissen (GEW) am Ernestinum zwar „nicht so stark“ zu spüren bekommen, „aber man hat es an der Motivation der Kollegen gemerkt“, sagt Lüthen. Diese habe nachgelassen.

Nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts in Lüneburg hofft er nun auf einen Neustart: „Dass sich die Kollegen wieder stärker einbringen und dass das Ministerium die Niederlage akzeptiert und nun wieder positiv mit den Gymnasiallehrern zusammenarbeitet.“ Noch sei das Urteil schließlich nicht rechtskräftig.

Aber gerade im Hinblick auf die anstehende Umstellung aufs G9-Abi stehe „jede Menge Arbeit“ bevor, für die „engagierte Kollegen nötig“ seien. „Und gute Stimmung erleichtert immer die Arbeit“, so Lüthen.

Ob durch das Urteil ein Mehrbedarf an Lehrkräften entsteht, könne der Schulleiter noch nicht sagen. „Dafür ist es noch ein bisschen zu früh“, so Lüthen. „Aber eigentlich sind wir nicht schlecht versorgt.“ Immerhin befinde man sich mit der Integrierten Gesamtschule (IGS) derzeit sogar in Verhandlungen, Gymnasiallehrer an die IGS abzuordnen, denen es an Lehrkräften mangele. Hier drohe ein Konflikt.

Denn wird das Urteil rechtskräftig, sei Lüthen auf die abzuordnenden Lehrer angewiesen und könne folglich nicht mehr abordnen. „Das wäre aber schlecht für die IGS, der es dann weiter an Lehrern mangelt.“

Lüthens Wunschlösung: Die Kollegen akzeptieren es, das erste Halbjahr 2015/16 noch mit etwas Mehrarbeit zu überbrücken. Für diese Mehrarbeit werden kurzfristige Zeitarbeitskonten eingerichtet, bis im Februar Neuanstellungen vorgenommen werden können. Dies wäre zum jetzigen Zeitpunkt schwierig, da bereits alle Stellen weitgehend vergeben seien. pk

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