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Rinteln Stadt Steuerakademie verabschiedet 110 Diplomanden
Schaumburg Rinteln Rinteln Stadt Steuerakademie verabschiedet 110 Diplomanden
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00:27 02.08.2015
Die Jahrgangsbesten der Steuerakademie in Rinteln: Marcel Boksa (von rechts), Berenike Schlüter und Alexandra Rausch. Quelle: dil
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Rinteln (dil)

24 müssen sich in der Nachprüfung noch darum bemühen. Finanzminister Peter-Jürgen Schneider und Akademieleiter Karsten Pilz versicherten: „Ihnen wird nicht langweilig, dafür wird der Gesetzgeber schon sorgen.“

„Eine Klausur kann man wiederholen, eine Party nicht“ oder „Es gibt eine richtige Bilanz und eine fürs Finanzamt“ zitierte Pilz Antworten aus den Reihen der Studenten und schloss daraus: „Sie haben bei uns das richtige Rüstzeug erhalten, wenden Sie es an. Die Zahl der Selbstanzeigen von Steuersündern in Niedersachsen ist auf hohem Niveau stabil, Sie müssen nun für die nötigen Betriebsprüfungen sorgen.“
Minister Schneider berichtete von derzeit hohen Einstellungszahlen, um für den Generationswechsel in den Finanzämtern und vor allem das wohl abiturfreie Jahr 2020 gewappnet zu sein. Deshalb würden in den nächsten Jahren nicht nur mehr Studenten, sondern auch mehr Dozenten gebraucht. Für die nötigen Räume sorge die Steuerakademie durch einen Umbau, der drei neue Hörsäle schaffe, ergänzte Pilz. Schneider appellierte an die neuen Mitarbeiter: „Wir müssen aufpassen, dass wir bei dem Hase-und-Igel-Spiel mit den zunehmend international aufgestellten Konzernen und Mittelständlern nicht zweiter Sieger sind.“
Von den 110 Diplomanden, die zum Teil auch für das Bundeszentralamt für Steuern ausgebildet wurden, erreichten zehn die Note gut und bekamen Buchpreise. 65 Studenten mit befriedigend und 35 mit ausreichend erhielten vom Minister ihre Diplom-Urkunden. Marcel Boksa als Bester vor Berenike Schlüter und Alexandra Rausch bekamen zudem eine Einladung zum Frühstück mit dem Minister in Hannover.
Die Studentensprecher Knut Klabunde und Peter Feye dankten für die gute Ausbildung, Klabunde auch für die Zeit in Rinteln: „Wir haben in den letzten drei Jahren viel Zeit hier verbracht, wir haben uns hier sehr wohl gefühlt.“.

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