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Rinteln Stadt Stinkendes Geschäft
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02:17 25.09.2016
Jörn Lohmann Quelle: Symbolfoto
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Rinteln

Im Sommer 2015 fuhr ein 18-Jähriger mit seinem Mofa nach Rinteln. Weil sich die Bremsen festsetzten, stellte er es am Freibad ab. Dort blieb es einige Tage, da ihm ein zum Abholen nötiger Transporter nicht zur Verfügung stand. Dann rief die Polizei bei ihm an, er solle das Mofa abholen. Das war aber verschwunden. Ein Kumpel des jungen Mannes sah schließlich das inzwischen reparierte Mofa. Die Spur führte in die Nordstadt, zu dem jetzt Angeklagten und dessen Freund (32).

Papiere gab es nicht

Die beiden Männer äußerten, sie hätten damals einen Roller gesucht und seien zufällig auf einen Mann gestoßen. Dieser habe ihnen ein Mofa angeboten, das er gefunden hat. Daran soll sich ein Zettel mit der Aufschrift befunden haben: „Zu verschenken. Kann mitgenommen werden.“ Papiere gab es nicht, für 100 Euro wechselte das Mofa den Besitzer. „Ich wusste nicht, dass es geklaut ist“, beteuerte der Angeklagte vor Gericht.

„So ein Geschäft stinkt doch zum Himmel“, kommentierte Richter Christian Rost. Für eine Wende sorgte der 32-jährige Freund des Angeklagten. Er zeigte auf seinem Handy Bilder, die das Mofa mit der Aufschrift „Zu verschenken“ dokumentierten. maf

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