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Rinteln Stadt Stress bei Einsatz mit Fährtenspürhund
Schaumburg Rinteln Rinteln Stadt Stress bei Einsatz mit Fährtenspürhund
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00:26 11.09.2014
Quelle: dpa
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Rinteln

Der Rintelner war angeklagt, einem Beamten bei einem Polizeieinsatz mit einem Fährtenspürhund den „Vogel“ gezeigt zu haben.

 Im Oktober 2012 steuerte der Polizist in der Mittagszeit einen Bulli auf der Bahnhofstraße. Er sicherte einen Kollegen ab, der sich mit einem Fährtenspürhund auf dem Bürgersteig bewegte. Der Hund wurde an einer rund 15 Meter langen Leine geführt, lief auch schon mal auf die Straße.

 Da die Tiere durchaus auch ruckartig die Richtung wechseln können, fuhr der Polizist im Schritttempo mit eingeschaltetem Warnblinklicht. Außerdem hielt er seine Hand aus dem Fenster und signalisierte damit nachfolgenden Autofahrern, sie mögen langsam fahren. An jenem Mittag hatte sich eine Schlange aus rund zehn Fahrzeugen hinter dem Bulli gebildet. Von hinten näherte sich dann der Angeklagte. Der nicht angeschnallte 42-Jährige fuhr verbotswidrig über eine durchgezogene Linie und an der Fahrzeugschlange vorbei, ehe er sich am Kino in die Linksabbiegespur einordnete. Der Polizist fuhr schließlich auch nach links, machte den Autofahrer auf seine Verkehrsverstöße aufmerksam.

 Es kam zu einem Wortgefecht, in dessen Verlauf der Angeklagte auch mit seinem Zeigefinger gegen die Stirn getippt haben soll. „Ich habe ihm bewusst keinen ‚Vogel‘ gezeigt“, beteuerte der Rintelner. Er fühlte sich seinerseits vom Polizisten beleidigt, der ihn geduzt haben soll. Weiter, so der Angeklagte, sagte der Beamte zu ihm: „Wenn du dich nicht anschnallst, komme ich raus und schnalle dich an.“

 Der Polizist erinnerte sich dagegen an den gezeigten „Vogel“ und bezeichnete den Autofahrer als cholerisch. „Er ging sofort an die Decke, war auf 180“, schilderte der Ordnungshüter. Er konnte aber nicht ausschließen, dass er den Mann geduzt hatte.maf

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