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Rinteln Stadt Verpuffung im Generatorenraum
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00:45 15.11.2014
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Rinteln

Der stellvertretende Werkbrandmeister Achim Schlake hatte die Übung ausgearbeitet. Die Hauptaufgaben dabei waren: Zwei vermisste Mitarbeiter in dem dreigeschossigen Gebäude finden und bergen sowie die Ausbreitung des Feuers verhindern, das die Verpuffung im Generatorenraum ausgelöst hatte. Im Ernstfall seien besondere Gefahren im direkten Umfeld zu beachten, zeigte Schlakes Übungsvorgabe auf. So würde man es unter anderem mit gefährlichen Flüssigkeiten wie Natronlauge, Salzsäure und Ammoniak in Tanks in der angrenzenden Wasseraufbereitungsanlage zu tun bekommen. Dazu zwei Tanks mit je 1000 Litern Diesel sowie mehrere elektrische Schaltanlagen und die Zehn-Kilovolt-Trafostationen im und am Gebäude.

 „Wir haben schon überall auf dem Gelände geübt, aber hier waren wir eigentlich noch nie“, erwartete Werkbrandmeister Marcus Wintjes eine aufschlussreiche Übung. Denn unter anderem die engen steilen Aufstiege zum Einsatzbereich und die anderen Spezialitäten im direkten Umfeld könnten sich im Ernstfall als problematisch erweisen.

 Weil der Rauch nur in der Vorstellungskraft durch die Etagen und zwischen den Anlagen waberte, hatte Schlake zu einem Trick gegriffen: Die Visiere der Helme des Suchtrupps wurden mit Spezial-Folie abgedeckt, sodass eine Wirkung entstand wie bei echtem Rauch, erklärte Wintjes, während die Einsatzkräfte einen Vermissten (in Gestalt eines Dummys) fanden und nach draußen brachten, wo unter anderem die Drehleiter und die Schwerpunktfeuerwehr für eine Brandbekämpfung von oben bereitstanden.

 Nach knapp einer Stunde war die Übungsaufgabe gelöst, der sich als „Sonderteil“ ein Erbsensuppen-Essen in der nahen Werkskantine anschloss. Fazit: Alles im Griff. who

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