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Rinteln Stadt Volldampf bis Weihnachten
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00:27 26.11.2015
Von der Weserbrücke aus inzwischen deutlich sichtbar: die Bauarbeiten für die sich abzeichnende Weseraue.
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Rinteln

Der niedrige Wasserstand der Weser kommt der Baufirma entgegen, ab etwas mehr als mittlerem Wasserstand würde es schwierig, teilte Matthias Dornbusch von der Unteren Wasserbehörde beim Landkreis Schaumburg gestern mit.

 „Das Weserufer soll für 350000 Euro zu einer Sekundäraue mit Überflutungsflächen entwickelt werden, wie sie früher an Flüssen üblich war“, erklärt Dornbusch die vom Land Niedersachsen genehmigte und weitgehend finanzierte Maßnahme. Ähnlich wie bei der Auenlandschaft Hohenrode (Naturschutzgebiet in der Hand des Nabu) im noch betriebenen, aber auslaufenden Kiesabbau wird es zwei Zugänge zur Weser geben, über die bei höherem Wasserstand die jetzt ausgebaggerten Mulden natürlich geflutet werden. „Dahinter sind Flachwasserbereiche vorgesehen, aber auch so tiefe, dass durch Grundwasser dauerhaft Wasser darin ist“, erklärt Dornbusch. „Wir überlassen den Bewuchs der Natur, nur zur Weser hin werden wir gegen Ende der Maßnahme Wasserbausteine schütten und andrücken, damit die Weser hier ihren Zufluss nicht selbst vergrößert.“

 Der Abtransport des Bodenaushubs erfolgt mit Traktorgespannen über eine Baustraße aus Schotter und Holzbalken. „Diese werden wir anschließend wieder entfernen, also zurückbauen, mit Mutterboden auffüllen und wieder einsäen“, kündigt Dornbusch an. Ohne diese Baustraße würden sich die Traktorreifen zu tief in den feuchten Boden eingraben.

 „Ein Drittel des Bodenaushubs ist schon zur Bodendeponie am Kieswerk Reese in Möllenbeck gebracht worden“, sagt Dornbusch. Die erste Arbeitswoche bei Sonne, Trockenheit und Niedrigwasser sei optimal verlaufen, die zweite brachte tageweise Arbeitsunterbrechung, jetzt sei wieder alles gut.

 Nach den Arbeiten erfolgt eine Bauabnahme durch den niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) als Genehmigungsbehörde, die Stadt Rinteln, zuständig für den ordnungsgemäßen Zustand der Wege, den Landkreis Schaumburg als örtliche Bauaufsicht sowie das Wasser- und Schifffahrtsamt Minden als Behörde für die Weserschifffahrt.

 Danach wird das Gelände der Natur überlassen, zerstörte Randbereiche werden für die Weidenutzung wieder gelockert und neu eingesät. „Anfangs sieht es dort kahl aus, aber nach zwei bis drei Jahren ist alles grün, später von Büschen und Bäumen überwuchert“, kündigt Dornbusch an. „Angepflanzt wird dort aber nichts, das regelt die Natur von selbst. Die Sekundäraue soll auch als Laichgewässer für Fische dienen. Anfangs werden dort wohl auch Zugvögel landen, später eher nicht mehr.“ dil 

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