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Rinteln Stadt Wo bleibt die Leichtathletik?
Schaumburg Rinteln Rinteln Stadt Wo bleibt die Leichtathletik?
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00:17 11.08.2017
Ohne Übungsleiter sind es meist nur junge Leute, die sich an die Geräte am Kapellenwall trauen. Quelle: wm
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RINTELN

Denn mit dem IGS-Neubau werden die Freiflächen drastisch eingeschränkt. So verschwinden unter anderem Sprunganlage und Beachvolleyballfeld schilderte AG-Chef Karl-Heinz Frühmark bei der jüngsten Sitzung im Konferenzraum von „Weser-Fit“. Provokant, so Frühmark, könnte man fragen: „Soll in Rinteln künftig keine Leichtathletik mehr stattfinden?“

Bis zur Arbeitsgemeinschaft hat es sich inzwischen herumgesprochen, dass man beim Landkreis Schaumburg offensichtlich der Meinung ist, dass die Hallenzeiten in der kreiseigenen Sporthalle auch nach dem Neubau der IGS für den Schulsport der dann drei Schulen weiterhin problemlos ausreichten. Für Frühmark bleibt zudem ungeklärt: „Und wo trainieren dann die Sportvereine? Vor allem, wenn die bisherige Sporthalle am Kollegienplatz abgerissen wird?“ Bei der Arbeitsgemeinschaft habe man den Eindruck, dass die Prognose der Hallenbelegzeiten vom Landkreis so zusammengestellt worden sei, „dass sie passt“. Schon heute seien Hallenzeiten ein Thema, vor allem an den schulfreien Tagen, wenn die kreiseigenen Sporthallen geschlossen sind, also an Wochenenden und in den Ferien, so Frühmark. Das treffe vor allem Sportler, die sich auf Wettbewerbe vorbereiten.

Die Fakten auf den Tisch

Als erste Maßnahme verschickt deshalb die Arbeitsgemeinschaft Fragebögen an alle Sportvereine, mit denen abgefragt wird, wo es Schwierigkeiten gibt, und wofür eine Halle gebraucht wird. Frühmark betonte: „Wir müssen da schon Fakten auf den Tisch legen, Ross und Reiter nennen.“ In der Stadt laufe das besser, weil „hier die Grundeinstellung zum Sport positiv ist“.

Und dann liegt da noch der auch von der Stadt Rinteln unterstützte Antrag der AG auf dem Tisch, an der Burgfeldsweide einen zeitgemäßen Kunstrasenplatz und eine Kunststofflaufbahn anzulegen.

Über all diese Themen wolle die Arbeitsgemeinschaft demnächst ein Gespräch mit dem Landkreis führen und hoffe auf Verständnis für die Anliegen des Sportes, so Frühmark.

Auch der Rat wird sich mit einem Problem befassen müssen: Es sind Übungsleiter der VTR, die in diesem Jahr auf dem Generationenplatz am Kapellenwall Bürger jedes Alters zu Übungen an den Geräten anleiten. Doch die meisten davon sind keineswegs VTR-Mitglieder. Rund 1500 Euro an Übungsleiterhonoraren stünden bisher offen, so Frühmark. Das sei selbst für einen so großen Verein wie die VTR ein stattlicher Betrag. Es könne nicht sein, dass der Verein auf diesen Kosten sitzen bleibe: „Wir können ja schlecht bei den Teilnehmer am Kapellenwall mit einer Sammelbüchse herumgehen.“ wm

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