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55 neue Bäume für Apelern

Streuobstwiese am Ortsrand 55 neue Bäume für Apelern

Der Heimatverein Apelern hat in zwei Etappen eine Streuobstwiese am westlichen Ortsrand von Apelern angelegt. Auf einer Fläche von rund 9000 Quadratmetern pflanzten die freiwilligen Helfer 40 Apfelbäume, zwei Quittenbäumen sowie einen Holzapfelbaum (Malus silvestris).

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Schubkarre, Schaufel und Gießkanne im Einsatz: Die Teilnehmer an der Pflanzaktion packen kräftig an.

Quelle: pr.

Apelern. Bei letztgenanntem Baum handelt es sich um die mutmaßliche Ursprungsform des Kulturapfels.

 Nach der ersten Etappe wurde nun die zweite Pflanzung vorgenommen. Dabei wuchs die Anzahl der Mitwirkenden gegenüber dem ersten Termin noch einmal an. 18 Bürger buddelten und schleppten fleißig mit.

 Der Verein legt bei seinem Projekt verstärkten Wert auf alte, standortgerechte und hochstämmige Apfelsorten. „Das zukünftige Obst von dieser Fläche bleibt naturbelassen, es erfährt keine zusätzliche Behandlung mit Chemie-Giften. Die Bäume werden nicht zusätzlich gedüngt“, schreibt Gerhard Hurek, stellvertretender Vorsitzender, in einer Pressenotiz.

 Weitere zwölf Apfelbäume pflanzte der Heimatverein im „gleichen Abwasch“ entlang des Weges zur Bunnenberghütte nördlich von Apelern. Damit setzt der Heimatverein fort, was Kinder der Grundschule in Apelern zusammen mit ihren Eltern und der Grundschullehrerin Luise Zeidler im Jahr 2010 begonnen hatten. Damals brachten sie ein Dutzend Apfelbäume entlang dem Lyhrener Kirchweg in die Erde. Im Jahr 2011 folgten noch einmal zwölf Bäume am Weg zum Apelerner Schützenhaus.

 Der Heimatverein sieht einen der Schwerpunkte seiner ehrenamtlichen Arbeit darin, sowohl den ernährungsphysiologischen Wert des heimischen Obstes und dessen Nutzung als auch die oftmals unerkannte und unterschätzte ökologische Bedeutung von hochstämmigen Obstbäumen zu vermitteln – unter anderem bei Exkursionen, Erntefesten und beim Saftpressen. Das Wappen der Gemeinde Apelern enthält schließlich außer dem Bischofsstab auch zwei Äpfel an einem Zweig.

 Möglicherweise wird der Verein demnächst in der Gemarkung Reinsdorf tätig. Dort wurde ihm das Bepflanzen einer weiteren Fläche in Aussicht gestellt. r

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