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Apelern will wachsen

15 Bauplätze Apelern will wachsen

Nach Rodenberg und Lauenau wird nun voraussichtlich auch Apelern wachsen: Die Gemeinde will ein neues Baugebiet mit rund 15 Grundstücken im Norden des Ortes ausweisen.

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Bei Apelern soll ein neues Baugebiet ausgewiesen werden – wo, das ist noch offen.

Quelle: göt

APELERN/SAMTGEMEINDE. Apelern soll sich weiterentwickeln – da ist sich der Rat einig. Aktuell schauen sich die Verantwortlichen nach geeignetem Land um. „Wir sondieren gerade, wo Möglichkeiten der Erschließung sind“, so Gemeindedirektor Sven Janisch.
Vier Flächen waren in der Vergangenheit immer mal wieder im Gespräch: anschließend an die Straße Auf der Mede, der Bereich am Friedhof in Richtung Autobahn, sowie Areale am Sportplatz und an der Appeldornerstraße. Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla zufolge wird eine Fläche im Norden des Ortes favorisiert. Vermutlich wird das Gebiet nicht kommunal vermarktet, sondern über einen Erschließungsträger. Wer das sein wird, ist offen.

Bewegung zwischen Orten

Erst kürzlich hatten die Politiker den Bau eines Ärztehauses beschlossen. „Wir müssen uns bewegen zwischen den beiden wachsenden Orten Rodenberg und Lauenau“, erklärte Janisch. Auch Hudalla begrüßt diesen Ansatz, weil durch das Baugebiet junge Familien in den Ort gezogen werden. „Das sichert die Belegung und Belebung unserer Einrichtungen“, so der Samtgemeindebürgermeister in Bezug auf die Grundschule und den Hort.
Die Baulücken sind in Apelern ziemlich erschöpft. Auch der Leerstand sei vergleichsweise gering. „Der Siedlungsdruck ist angestiegen“, erklärt Hudalla. Während die kommunalen Baugebiete in Rodenberg und Lauenau so gut wie ausverkauft sind (wir berichteten), sei nun ein guter Zeitpunkt für die kleineren Orte der Samtgemeinde, ebenfalls Bauland auszuweisen. Derzeit ist es offen, ob neben Apelern auch weitere Gemeinden Bauplätze ausweisen.

Verkauf der Bauplätze schwierig

Nach Worten Hudallas ist dies zumindest im Gespräch. Dabei tut sich ein Ort mit dem Verkauf seiner Bauplätze schwer: Das Baugebiet in Pohle wird schon seit Jahren vermarktet über die Niedersächsische Landgesellschaft. Vier Barzellen sind dort aktuell noch unverkauft. „Das macht die Diskussion natürlich komplizierter“, räumt Hudalla ein. Sechs weitere Flächen sind in Lauenau im Baugebiet Felsenkeller, das von der Sparkasse vermarktet wird, noch zu haben.
Hudalla sieht auch eine Gefahr darin, wenn Interessenten nur Altbau angeboten werden kann. Baugebiete steigern die Attraktivität der kleineren Orte, meint er. göt

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