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Apelerner Grundschüler pflanzen 40 Bäume

Dorfjubiläum Apelerner Grundschüler pflanzen 40 Bäume

Eine lange Geschichte ist mit einem schönen Ergebnis zu Ende gegangen: Nach einigem Hin- und Her hatte die Gemeinde Apelern einen Platz für 40 neue Apfelbäume gefunden (wir berichteten), und am Wochenende wurden die Gewächse nun in die Erde gesetzt.

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 40 Apfelbäume bilden Dank der Arbeit der Kinder und Eltern hübsche Reihen im Bereich Auf der Mede. fwi

Apelern.  Die örtliche Grundschul-Außenstelle wollte sich gern am Dorfjubiläum beteiligen – Apelern wird in 2016 schließlich 1150 Jahre alt – und bot deshalb an, einen Feldweg mit Apfelbäumen zu bestücken. Die Wahl fiel nicht von ungefähr auf diese Pflanzen, denn sie sind Symbolfrucht im Wappen der Gemeinde. Deren Name stammt von „Apeledurum“ ab, was so viel heißt wie „bei den Holzapfelbäumen“.

Nachdem Landwirte sich gegen einen ersten Standort ausgesprochen hatten, fanden Lehrerin Luise Zeidler-Hurek und die Gemeinde Apelern zusammen eine Alternative: Im Bereich Auf der Mede sollten die 40 Bäumchen gesetzt werden. Daran nahmen nun vor allem die begeisterten Schüler der dritten und vierten Klasse sowie deren Lehrerinnen teil, aber auch zahlreiche Eltern.

Die Feuerwehr war ebenfalls zur Stelle. Außerdem unterstützte der Heimatverein die Aktion tatkräftig. Zeidler-Hurek bedankte sich darüber hinaus beim Bauhof für das Vorbereiten der Pflanzlöcher und bei Gemeindedirektor Sven Janisch für dessen Hilfe. Doch die Vorleistung des Bauhofs bedeutete nicht, dass die Kinder und die Erwachsenen leichtes Spiel hatten: Mit Spaten, Schubkarre, Gießkanne und Schaufel mussten sie sich gehörig anstrengen, um die 40 Bäume ordentlich in die Erde zu bekommen.

Mit dem Ergebnis waren alle Beteiligten hochzufrieden. Vor allem freute sich Zeidler-Hurek über die Spendenbereitschaft der Bürger und Geschäftsleute, die die ganze Aktion finanziert hatten. 1000 Euro wurden benötigt, doch es kamen sogar 1400 Euro zusammen, sodass die Schule nun auch noch Apfel-T-Shirts für die Schüler drucken lassen kann.

Die Obstbaumreihen sind einerseits Teil der Jubiläumsaktivitäten. Doch weit über die Feiern, die am Sonntag, 1. Mai, ihren Auftakt haben, wird mit ihnen das Ortsbild aufgewertet. Die Schüler profitieren ebenfalls dauerhaft. Einerseits hatten sie bereits im Vorfeld das Thema Apfel im Unterricht aufbereitet. Und nun können sie künftig im Herbst die Früchte ihrer Arbeit ernten. Unter dem Aspekt gesunde Ernährung wird damit der Unterricht zusätzlich bereichert. gus

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