Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Auf die Straße gesetzt

Apelerner Laienschauspieler Auf die Straße gesetzt

Momentan sind die Apelerner Laienschauspieler zwar voll mit ihrem neuen Stück beschäftigt, das am Freitag in Lauenau Premiere feiert. Doch in die zu erwartenden Lachsalven mischt sich ein Stück Zukunftsangst. Der Laienspielgruppe ist eine Kündigung in Haus geflattert.

Voriger Artikel
Noch kein Konzept
Nächster Artikel
Warten aufs schnelle Netz
Quelle: pr.

APELERN. Deshalb muss sie ihre Räume am ehemaligen Baubetriebshof verlassen. „Die stehen jetzt quasi auf der Straße“, sagte Vorsitzender Heinrich Rust (CDU) im Ausschuss für Soziales der Gemeinde Apelern. Die Gruppe benötigt 50 Quadratmeter Platz und einen Stromanschluss.
Daher möchten die Hobbyschauspieler eine Doppelgarage auf einem benachbarten Grundstück der Gemeinde errichten. Darin sollen unter anderem Teile für den Bühnenaufbau gelagert werden, die so lang sind, dass keine normale Garage ausgewählt werden kann. Kein Problem ist die Überlänge, wie Gemeindedirektor Sven Janisch erklärte. Eher die gewünschte Höhe von drei Metern macht die Sache knifflig.
Die Kosten belaufen sich wohl auf etwa 25 000 Euro allein für die Anschaffung. Daher taten sich die Politiker schwer mit dem Antrag. Elisabeth Rautenberg-Röver (Grüne) erkundigte sich, ob die Gruppe nicht eine leer stehende Scheune mieten könnte. Doch offenbar gibt es derzeit kein geeignetes Objekt. Doch noch etwas spricht dagegen: Die Laienschauspieler möchten an dem alten Standort bleiben, da sie dort auch proben.

Lauenau würde Räume stellen

Für die Einlagerung direkt nach der aktuellen Spielzeit würde der Flecken Lauenau Räume zur Verfügung stellen. Die Hobbymimen würden nach Worten Jens-Peter Hirts weiter Miete für die Lagerung bezahlen.
Die gängige Höhe von Garagen reicht nicht aus, weil manche Teile hochkant aufbewahrt werden müssen. Karl-Heinz Thum (SPD) hielt es für clever, diese Dinge in Lauenau dauerhaft in dem angebotenen Zwischenlager zu belassen. Grundsätzlich sei er für den Garagenbau, doch auch eine andere Lösung sollte erst verfolgt werden.
Daniela Kastning (WGN) schlug vor, dass die Gemeinde Apelern konkrete Preise einholt. So vertagte der Ausschuss die Diskussion auf eine spätere Sitzung. gus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg