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BMX-Bahn kostet mindestens 40.000 Euro

Apelern BMX-Bahn kostet mindestens 40.000 Euro

Über eine mögliche Skater- und BMX-Bahn für Apelern diskutiert heute der Ausschuss für Soziales, Sport und Fremdenverkehr. Auf Basis der Ideen einer Gruppe Jugendlicher hat die Gemeinde zwei passende Angebote eingeholt.

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Quelle: Symbolfoto

Apelern. Beginn der Sitzung ist um 17.30 Uhr im Feuerwehrhaus Apelern, Lyhrener Straße 7.

Bei der Begehung sämtlicher Spielplätze in Apelern im Frühjahr kamen Politiker und Gemeinde darin überein, dass auf der verwahrlosten Fläche hinter dem Feuerwehrhaus etwas passieren muss. Statt jedoch einen weiteren Spielplatz für Kinder anzulegen, sollte dort nach Möglichkeit ein Anlaufpunkt für Jugendliche entstehen. Die Gemeinde hatte deshalb bereits im Vorfeld die Jugend mit ins Boot geholt und bei der Sitzung um Vorschläge gebeten. Schnell kristallisierte sich der Wunsch nach einer neuen Skate-Anlage heraus, die, anders als die Bahn in Lauenau, auch für BMX-Biker interessant ist. In Apelern gibt es eine sehr aktive Szene für diesen Sport, deren Mitglieder auf Wunsch der Ratsleute anschließend einen Plan erarbeiteten, wie eine solche Bahn aussehen könnte. Daraufhin holte die Gemeinde einige Angebote ein, die zu den Vorschlägen passen würden.

Billig wird das Ganze in jedem Fall nicht. Das günstigere der beiden Varianten kommt auf insgesamt rund 40.000 Euro. Zu den eingeplanten Elementen gehören mehrere Rampen – flache und abgerundete – sowie ein Sportgeländer. Ein zweites Angebot derselben Firma mit ähnlichem Aufbau, aber deutlich mehr Elementen, käme auf etwa 72.000 Euro.

Gemeindedirektor Sven Janisch hatte die Politiker bereits gewarnt, dass ein Skatepark aus Beton in jedem Fall mit hohen Kosten verbunden sein würde. Die Skateanlage in Lauenau beispielsweise war 80.000 Euro teuer. Für Apelern wäre eine so hohe Ausgabe schon aus Budgetgründen keine Option, waren sich die Politiker damals einig. Allerdings könnte die Wiederbelebung des Spielplatzes – in welcher Form auch immer – für Apelern förderfähig sein, sodass die Gemeinde die Anlage womöglich nicht alleine bezahlen muss. kle

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