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Bauplätze noch in der Schwebe

„Auf der Sandkuhle“ soll kommen Bauplätze noch in der Schwebe

In der Gemeinde Apelern gibt es seit einiger Zeit das Bestreben,  ein neues Baugebiet auszuweisen. „Auf der Sandkuhle“ soll das neue Areal heißen, das im Norden Apelerns angedacht ist. Viel mehr steht bisher aber noch nicht fest.

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Zu den Häusern an der Appeldorner Straße (links) könnten sich bald neue Bauten gesellen. Wo jetzt das Maisfeld ist, soll das neue Baugebiet entstehen.

Quelle: GÖT

APELERN. Einen Bebauungsplan dafür hat der Bauausschuss der Gemeinde Apelern nicht aufgestellt, sondern nur entschieden, dass zunächst für die möglichen Flächen ein Erschließungsträger gefunden werden soll. Mehr noch: Eine Stunde später wurde der Beschluss im Verwaltungsausschuss wieder gekippt. Damit steht das Thema wieder bei Null. Die Gremien müssen sich noch einmal neu damit befassen.

Planung im beschleunigten Verfahren

Doch von vorne: Die Verwaltung hatte den Vorschlag unterbreitet, ein Baugebiet mit dem Namen „Auf der Sandkuhle“ im Norden Apelerns auszuweisen, an der Appeldorner Straße Richtung Soldorf. Dies ist aus Sicht der Verwaltung der beste Platz, erklärte Reinhard Peter, stellvertretender Gemeindedirektor. Angedacht war im ersten Schritt die Aufstellung des Bebauungsplans im beschleunigten Verfahren, was ein enges Zeitfenster bedeutet, und danach die Suche nach einem Erschließungsträger.

Franz-Wilhelm Riechers (WGA) fehlten an dieser Stelle Informationen, inwieweit auch andere mögliche Standorte ausgelotet wurden. „Es wäre schön mitzugestalten, wie Apelern aussehen wird“, sagte er. „Wir sind ein Teil der Ahnungslosen. Wir wissen nicht, wem was gehört, wer noch angesprochen wurde.“ Bürgermeister Andreas Kölle (SPD) erklärte daraufhin, wieso andere Möglichkeiten ausgeschlossen wurden: An der Mede müsste eine Straße neu angelegt werden, an anderer Stelle will ein Landwirt sein Feld nicht abgeben, und eine dritte Fläche besteht aus Teilstücken von sechs Inhabern.

An der vorgeschlagenen Stelle besteht außerdem die Möglichkeit, in der Zukunft auch auf der rechten Seite der Soldorfer Straße noch einige Bauplätze an die Bunnenbergstraße anzuschließen. Mit dem Eigentümer dieser Fläche wurde allerdings noch nicht gesprochen, erklärte Peter.

„Gleich richtig beigehen“

„Es würde doch Sinn machen, gleich richtig beizugehen“, meinte Riechers. Er schlug vor „Nägel mit Köpfen zu machen“ und beide Teile, links und rechts, auszuweisen. Dem schlossen sich auch die anderen Ratsleute an. Beide Gebiete sollen optional einem Träger zur Erschließung und Vermarktung angeboten werden.

Das dafür nötige Interessenbekundungsverfahren wurde vom Bauausschuss dann auch einstimmig für beide Teile beschlossen. Der Bebauungsplan wurde hingegen nicht abgesegnet. Es solle erst nach einem Erschließungsträger gesucht werden, hieß es im Bauausschuss. Im danach tagenden Verwaltungsausschuss wurde diese Entscheidung laut Peter nicht bestätigt. Die Sitzung war nicht öffentlich. Welche Begründung dazu geführt hat, die Entscheidung wieder zu kassieren, ist deshalb nicht bekannt.

Somit wurde das Thema auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. In der Zwischenzeit soll die Verwaltung mit dem Besitzer des Grundstückes auf der rechten Seite sprechen, erklärte Peter auf Nachfrage. göt

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