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Breitbandleistung soll verdoppelt werden

Apelern / DSL Breitbandleistung soll verdoppelt werden

Das Funk-Netz der Firma Lanstream, die Haushalte ohne DSL-Anschluss kabellos mit Breitbandanschluss versorgt, soll noch verbessert werden. Das kündigten Lanstream-Geschäftsführer Gottfried Theobald und dessen Kollege und Marketingleiter Gerd Dreßen bei einer Kundenversammlung in Groß Hegesdorf an.

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Gerd Dreßen und Gottfried Theobald nehmen Stellung zu ihrem Breitbandangebot. © bab

Apelern (bab). Voraussetzung dafür sei, dass die Telekom ihnen mehr Leistung zur Verfügung stellt, was im Herbst passieren soll. Außerdem wurde zugesagt, eine weitere Antenne zur Unterverteilung zu errichten. Die Kunden sind weitgehend mit den Leistungen zufrieden. Das Netz könne allerdings noch ein bisschen stabiler laufen, war die Meinung.

Apelerns Bürgermeister Heinrich Oppenhausen (SPD) wies allerdings darauf hin, dass die Telekom sich nun doch um die DSL-freie Zone rund um Groß Hegesdorf und die anderen Ortschaften kümmern wolle. „Die Telekom ist im Moment nicht untätig“, kündigte er den Mitarbeitern von Lanstream an, dass sie es womöglich bald mit Konkurrenz zu tun bekommen. Im Rahmen des öffentlich geförderten Ausbauprogramms Cluster „Süd-Niedersachsen“ versorgt die Telekom sogenannte „weiße Flecken“ in den Landkreisen Niedersachsens.

Ob davon alle Haushalte profitieren, die im Apelerner Raum unterversorgt sind, wagten Bürger zu bezweifeln. Einige Lanstream-Kunden sind zudem sehr zufrieden und würden gar nicht umsteigen wollen, weil es bei Lanstream keine Volumenbeschränkung gebe, wie sie an dem Abend äußerten. Doch „die Unterverteilung muss unbedingt kommen“, sagte ein Kunde aus Groß Hegesdorf. Wer nicht in direkter Linie zur Hauptantenne auf dem Dach der hohen Scheune in Groß Hegesdorf wohnt, hat ab und an Probleme. Schwankungen träte auf und auch Hindernisse wie Bäume dämpften den Empfang.

Momentan entsprechen die Möglichkeiten der Funk-Kunden einer 3000er-DSL-Leitung, bei einem 1000er Upload, wie Dreßen betont. Um die Kunden noch stabiler versorgen zu können, will Lanstream die Ausgangsleistung erhöhen. Geschäftsführer Theobald und Dreßen sicherten zu, dass sie zuerst für die höhere Ausgangsleistung sorgen wollen, die Telekom habe angekündigt, dass dies ab November möglich wäre. Anschließend soll eine Relaisstation aufgebaut werden.

„Wir sind guten Willens, hier die Leistung zu verdoppeln. Dann werden wir eine Verteilerantenne aufsetzen“, versprach Dreßen.

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