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Breitbandlösung für Apelerner Ortsteile in Sicht

Glasfaser soll Dörfer verbinden Breitbandlösung für Apelerner Ortsteile in Sicht

Für die bislang in Sachen Internet unterversorgten Apelerner Ortsteile Groß Hegesdorf, Kleinhegesdorf, Lyhren und Soldorf bahnt sich eine Lösung an.

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Quelle: dpa

Kleinhegesdorf. Lange Glasfaserleitungen könnten künftig die Dörfer bis zu den jeweiligen zentralen Verteilerstellen verbinden. Von dort werden die Haushalte über die herkömmlichen Kupferleitungen versorgt.

 Diesen Plan erläuterte SPD-Ratsherr Andreas Kölle, der schon aus beruflichem Hintergrund vertiefte Kenntnisse der Materie besitzt. Vor mehr als 40 Zuhörern im Dorfgemeinschaftshaus Kleinhegesdorf blieb er keine Antwort schuldig.

 Kölle schilderte zunächst die vorhandenen technischen Gegebenheiten: Bei der bisherigen Kupfertechnologie sinkt die Datendurchlaufleistung, je weiter die Haushalte von den Vermittlungsstellen Lauenau und Bad Nenndorf entfernt lägen. Dies könne nur gemindert werden, indem neue Glasfaserstränge gezogen würden. Apelern selbst und Reinsdorf seien bereits versorgt.

 Nunmehr müsse ein Kabel vom Riesbachort über Lyhren nach Soldorf/Kleinhegesdorf beziehungsweise Groß Hegesdorf verlegt werden. Die bestehenden Verteilerkästen („Mehrfachgehäuse“) seien umzurüsten: Von dort geht es in den vorhandenen Kupferleitungen auf die restliche kurze Distanz weiter. Dies sei nur mit geringen Leistungsverlusten verbunden.

 Die Chance, dies alsbald umzusetzen, sah Kölle als aktuell gegeben, da Bund/Land und auch Kreis die Investitionskosten voraussichtlich in großem Umfang bezuschussen. Es bliebe ein Anteil von 60.000 Euro für die vier betroffenen Dörfer, der vorsorglich in den Haushalt 2016 bereits eingestellt werden soll: „Da sind sich alle im Rat einig“, erklärte der SPD-Politiker, der zudem zur Eile riet. Wenn auf Kreisebene der dort noch offene Beschluss gefasst würde, könnte schon im Jahr 2016 mit dem Bau begonnen werden: „Aber erst nach Zusage der Fördermittel, sonst gibt es nichts“, warnte Kölle.

 Der Experte gab noch Tipps für die fällige Umstellung der Hausanschlüsse. Auch wer seine bisherige analoge Technologie behalten wolle, werde vom Telefonanbieter bedient. nah

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