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Bussis, Bütt und flinke Beine

Sieben Stunden Karneval in Apelern für Alt und Jung mit über 200 Akteuren Bussis, Bütt und flinke Beine

Ein närrischer Virus grassiert in diesen Tagen in Apelern. In drei Karnevals-Sitzungen am vergangenen Wochenende haben junge und erwachsene Akteure alle Register ihres Könnens gezogen.

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Absolute Perfektion: das Rot-Weiß-Ballett brilliert mit pfiffigen Choreografien.

Quelle: nah

Apelern.. Erwachsene Gäste freuten sich über Bussis, Bütt und flinke Beine vor buntdekorierter Kulisse. Beim Nachwuchs auf der Karnevalsbühne wurde es schon bedrohlich eng.
Elferratspräsident Karl-Heinz Thum musste wiederholt das Lob steigern: Eine „Rakete“ genügt neuerdings nicht mehr als Quittung für eine vorzügliche Darbietung.

Wiederholt donnerte gleich dreimal hintereinander der aus Klatschen, Trampeln und Pfeifen bestehende jubelnde Beifall durch die Halle. Verdient haben es die Spaßmacher und Tanzgruppen, die Musiker und die unsichtbaren helfenden Hände hinter den Kulissen.

Das Publikum staunte über die artistische Akrobatik des Funkenpaars, lachte über Redner „Otto“, der nichts von Monogamie hielt („Otto ist für alle da“) und johlte beim Rot-Weiß-Ballett, das bei der Zugabe statt gewohntem Outfit plötzlich in paillettenbesetzten Shirts aufwartete.

Wie sehr der lokale Karnevalvirus ansteckend sein kann, verriet Thum am Beispiel von Sarah Hübner. Die frühere Akteurin pausierte jahrelang, bis sich vor kurzem eine neue Gruppe („Nameless“) gründete, deren Mitglieder noch nie auf einer Bühne standen und nun ihr Debüt zeigen wollten. Prompt fand sich Sarah mittendrin und gab entscheidende Tipps zur perfekten Choreographie.
Überhaupt überboten sich geradezu die Tanzgruppen in Originalität und Artistik: „Stilbruch“ sorgte für einen „Farbenrausch“, das „Junge Ballett“ für spanische Atmosphäre. Das Publikum amüsierte sich prächtig.

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