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Das Drängeln geht weiter

Hoffen auf 2016 Das Drängeln geht weiter

Die Soldorfer Feuerwehr muss sich noch ein wenig gedulden. Für den Bau eines neuen Feuerwehrhauses ist im Haushaltsplan-Entwurf 2015 kein Geld enthalten.

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Linke Seite: Vorsicht, sonst wird die Pinnwand „abgeräumt“.

Quelle: pr.

Soldorf. Im Feuerschutzausschuss bekamen die Brandbekämpfer aber auch keine definitive Zusage für 2016. Einigkeit herrschte in dem Fachausschuss zwar darin, dass in allen Feuerwehrhäusern die nötigen Standards einzuhalten sind. Doch wann die Soldorfer zum Zuge kommen sollen, darüber gingen die Meinungen auseinander. Es gelte, eine zeitliche Vorgabe zu machen, meinte WGR-Ratsherr Ralf Sassmann. Er schlug vor, das Geld für 2016 einzuplanen.

Udo Meyer (CDU) sagte, 2015 könne definitiv „in Soldorf nichts mehr passieren“ – dafür reiche das Geld im Haushalt nicht. Er sei sich aber auch mit Blick auf das Jahr 2016 nicht sicher, daher riet Meyer von einer festen Zusage für das nächste Jahr ab. Ob der Etat den Neubau dann hergebe, zeige sich erst bei den Beratungen in zwölf Monaten.
Gemeindebrandmeister Jürgen Wilkening lobte die Vorarbeit des Soldorfer Ortsbrandmeisters, Klaus Urlaucher.

Dieser habe den Bedarf treffen deutlich gemacht. In Wort und Bild hat Urlacher die Missstände in dem derzeitigen Gerätehaus dokumentiert. Das Papier stammt vom Herbst 2013. Vor allem beim Ein- und Aussteigen aus dem Tanklöschfahrzeug kommt es demnach zu erheblichen Engpässen.

Auch hinter dem Fahrzeug haben die Brandbekämpfer nur etwa einen Platz zwischen dessen Heck und Ausrüstungsgegenständen, die in einem Regal lagern. Sanitär-Einrichtungen gibt es nicht. Und die bis zu 25 Einsatzkräfte müssen sich in einem 12,7 Quadratmeter messenden Raum umziehen. Das Haus am Salinenplatz wurde 1986 als Anbau an die Alte Schule verwirklicht.

Aber auch Wilkening ließ sich darauf ein, die Maßnahme auf das Jahr 2016 zu verschieben. Er erkenne an, dass die Samtgemeinde viele Baustellen habe und in Sachen Feuerwehr auch bereits einige davon abgearbeitet habe. Ähnlich äußerte sich Karsten Dohmeyer (Grüne), der eine fundierte Planung anstelle einer „Luftnummer“ forderte.

Wilhelm Hartmann (SPD) gab zu bedenken, dass auch andernorts an den Feuerwehrhäusern gebaut werden muss, beispielsweise in Lyhren und Messenkamp. Er plädierte grundsätzlich für günstige Lösungen. Die Kosten sollen nicht ausufern. An anderer Stelle lobte Meyer rückwirkend die bisherigen Kostenvoranschläge der Rodenberger Verwaltung, denn diese seien den Endsummen immer sehr nahe gekommen. „Nachträgliche Kostenüberschreitungen hatten wir eigentlich nie“, so Meyer.

Der Ausschuss votierte dafür, dass die Verwaltung ein Raumkonzept und eine Kostenschätzung erstellt. Die Gemeinde Apelern hatte bereits Geld eingeplant, um ein Grundstück in der Nähe des jetzigen Standorts zu kaufen. Dies soll aber nur gekauft werden, wenn die Samtgemeinde sich für den Bau des neuen Gerätehauses entscheidet. Mindestens bis 2016 geht das Drängeln beim Einsteigen und Umziehen nun aber erst einmal weiter. gus

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