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Apelern Der Tote bleibt in den Kulissen
Schaumburg Rodenberg Apelern Der Tote bleibt in den Kulissen
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00:16 06.01.2013
Apelerns Laienspieler lassen im „Felsenkeller“ erneut Zuschauer auf Mördersuche gehen. Quelle: nah
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Apelern (nah)

„Mord ist kein Geschenk“ hat das Autorenquartett Hermann Doebel, Evelyn Möller, Jens-Peter Hirt und Annette Gehrmann die Ereignisse um „Onkel Friedrichs 95. Geburtstag“ betitelt. Doch der Jubilar tritt gar nicht erst auf: Tot bleibt er hinter den Kulissen, während sich zwischen den kulinarischen Genüssen aus der „Felsenkeller“-Küche die geldgierigen Verwandten um das Erbe streiten.
Doebel ist von der Schlüssigkeit der Ereignisse überzeugt und freut sich bereits auf den Rateeifer der Zuschauer, die wiederum auf Mördersuche gehen sollen. Der Premiere am Freitag, 22. Februar, um 19 Uhr folgen Wiederholungen am 28. Februar und 1. März sowie am 7. und 8. März. Karten gibt es im „Felsenkeller“.
Doebel und seine Bühnenfreunde haben inzwischen auch die vorige Spielzeit im Lauenauer Sägewerk bilanziert. Das Stück „Zum Teufel mit dem Sex“ haben rund 1600 Besucher bei zehn Aufführungen gesehen. Das Zweitensemble gefiel mit seiner Komödie „Wirst du mich auch morgen früh noch lieben?“ bei vier Terminen vor gut 300 Zuschauern.
Diese Doppelung wird es im kommenden Herbst nicht mehr geben. Das liegt an den beruflichen Veränderungen in der Nachwuchsgruppe und am nötigen Aufwand des Vereins, dessen Mitglieder an den Theatertagen im Lauenauer Sägewerk mitunter bis zu 16 Stunden Dienst verrichteten. „Das ist ganz einfach zu viel“, so Doebel.

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