Apelern (nah). Projekte für insgesamt drei Millionen Euro seien entwickelt worden. „In diesem Jahr geht es los“, gab sich Oppenhausen überzeugt.
„Die übrigen Ortsteile werden nicht vergessen“, hob der Bürgermeister hervor und nannte die gewünschte Dorfgemeinschaftshaus-Sanierung in Groß Hegesdorf, den Erlass der Kostenbeteiligung für die Kleinhegesdorfer Dorfgemeinschaft und fällige Hoch-wasserschutzmaßnahmen in Soldorf.
„Neue Sorgen“ habe es nach den heftigen Unwettern der vergangenen Tage auch wieder am Riesbach gegeben. Doch eine kurzfristige Lösung ist offenbar nicht in Sicht: Aus der Dorferneuerung gebe es keine Zuschüsse, so dass sich die Gemeinde auf die Suche nach anderen Fördertöpfen machen müsse. Für Oppenhausen gilt weiterhin: „Uns bleibt nur, das Bachbett aufzuweiten.“ Die Regenrückhaltung vor der Ortslage habe sich bewährt und sei nicht weiter ausbaubar.
Im Rückblick auf das vergangene Jahr ging Oppenhausen vor allem auf das neue Feuerwehr-Gebäude in Reinsdorf ein. Er glaube, dass die Bevölkerung „glücklich“ über den Neubau sei, auch wenn dafür das alte Dorfgemeinschaftshaus veräußert werden musste: „Aber so haben wir das Geld in Reinsdorf gelassen.“
Gemeindedirektor Uwe Heilmann lobte den Eifer „der Menschen in den Dörfern, selbst etwas zu organisieren“ und ging dabei auf die Groß Hegesdorfer Initiative ein. Dass Apelern ein reges Leben aufweisen könne, bemerkte der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Apelerner Vereine (IGA), Heinz Müller. Die angeschlossenen Gemeinschaften hätten in den vergangenen zwölf Monaten ohne die regelmäßigen vereinsinternen Termine 93 Veranstaltungen organisiert.
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