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Endlich wieder surfen

Apelern / Internet Endlich wieder surfen

Die Haushalte in Reinsdorf, Groß Hegesdorf, Kleinhegesdorf und Apelern, die seit fast sechs Wochen keine Internetverbindung mehr hatten, sind wieder im Netz. Die Firma „LAN-Stream“ hat ihr Versprechen gehalten und alle Ex-Kunden der „ICA-Media“ wieder per Funk angeschlossen.

Apelern (bab). Am Mittwoch hatte die Telekom die Leitungen freigeschaltet. „LAN-Stream“ hat daraufhin gleich einen Techniker hinterhergeschickt und die Geräte entsprechend konfiguriert. Jetzt können die rund 70 Kunden wieder mit DSL-Geschwindigkeit surfen.

„Mal ausprobieren, ob es schon geht“, wollte die Lebensgefährtin von Jürgen Seegers aus Groß Hegesdorf am Mittwochabend – und tatsächlich funktionierte alles wieder einwandfrei, ohne dass Seegers an seiner Anlage irgendetwas unternehmen musste. Er ist froh, dass die unfreiwillige Zwangspause endlich um ist. „Ich genieße das noch ein bisschen mit Vorsicht“, sagt Seegers, der nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres mit den Anbieterfirmen lieber noch nicht zu euphorisch ist.

Doch „LAN-Stream“-Geschäftsführer Gottfried Theobald will dafür Sorge tragen, dass so ein Totalausfall nicht noch einmal passiert. „Wir werden dieses Projekt zum Erfolg führen“, sagt er, und auch die Firma werde er nach vorne bringen. Denn die Gesellschafter stünden alle in Lohn und Brot und müssten deshalb nicht von den Erträgen des „Bürger-Funknetzes“ leben.

So wolle „LAN-Stream“ die Einkünfte vor allem erst einmal dazu nutzen, das Netz auszubauen. Außerdem verspricht er, dass bei allen aufkommenden Fragen oder Störungen jederzeit ein Ansprechpartner für die Kunden da sein werde.

„LAN-Stream“ hat vor, noch eine Bürgerversammlung anzubieten, in der die Firma über alle Möglichkeiten informiert. „Wir werden den Kunden Rede und Antwort stehen.“ Preise, Geschwindigkeiten des Breitbandangebots und andere technische Details sollen bei der Versammlung den Kunden und neuen Interessierten aus der Gemeinde vorgestellt werden.

„LAN-Stream“ habe bei der Telekom bereits eine stärkere Leitung beantragt, die für den Herbst auch zugesagt worden sei. Momentan reiche die Technik aus, um rund 120 Kunden zu versorgen.

„Ich werde so schnell nicht wechseln“, sagt Seegers, der von dem Funksystem wie es derzeit besteht, überzeugt ist. „Wenn es erst mal läuft, sind die Querelen schnell vergessen“, glaubt der Groß Hegesdorfer.

Die Geschwindigkeit, die er am Mittwoch (27. April) gemessen hat, liege bei einer 3000er-DSL-Leistung. Das reiche für seine Zwecke. Theobald glaubt aber, dass in Zukunft auch bei Haushalten, die weiter von der Hauptantenne entfernt sind, noch höhere Geschwindigkeiten erreicht werden können, wenn Funkantennen und Leitungen ausgebaut werden.

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