Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Apelern Feuerwehren wollen an den Friedhof
Schaumburg Rodenberg Apelern Feuerwehren wollen an den Friedhof
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 17.01.2018
Ratsmitglied Börries von Hammerstein (rechts) versichert der Feuerwehr Soldorf um Ortsbrandmeister Patrick Reinecke die Unterstützung der Gemeinde Apelern. Quelle: tro
Anzeige
SOLDORF.

Darin seien Samtgemeinde- und die beteiligten Ortsbrandmeister vergangenen Woche übereingekommen, erklärte Reinecke.
Bei der Wahl des Standortes müssten am Ende alle beteiligten Wehren Kompromisse eingehen, so Reinecke weiter. Er hoffe auf ein baldiges Ende der Platznot, vor allem hinsichtlich fehlender Umkleidemöglichkeiten für die Kameraden sowie Unterstellmöglichkeiten für Fahrzeuge. „Der Bedarf ist dringender denn je“, sagte er.
Die Feuerwehren wollen das weitere Vorgehen nun mit der Gemeinde Apelern abstimmen – diese muss das gewünschte Grundstück letztlich kaufen. „Mit den Eigentümern wurde bereits gesprochen. Sie wären bereit, ein Stück Land für das Bauvorhaben zu veräußern“, sagte Reinecke. Zuvor hatte diese Frage bei einem ursprünglich angedachten Grundstück zu Missverständnissen geführt. Der erste Antrag auf neue Räumlichkeiten stammt bereits aus 2011 (wir berichteten).
Der Unterstützung des Gemeinderates „in jeder möglichen Weise“ können sich die Wehren laut Ratsherr Börries von Hammerstein sicher sein. „Wir wissen, dass die Anforderungen gestiegen sind“, sagte er. „Den einzig richtigen und möglichen Weg, die Feuerwehr Soldorf mit einem neuen Gerätehaus zukunftssicher zu machen, haben die Kameraden selbst gefunden.“

Daniela Kastning, wie auch von Hammerstein als Vertreterin des Apelerner Bürgermeisters Andreas Kölle vor Ort, lobte die „offene und ehrliche Arbeit“ sowie die „guten und konstruktiven Gespräche“ mit den Vertretern der beteiligten Wehren. „Wir sollten alle einen Schritt zurücktreten und uns in die Position der anderen hineinversetzen. Wir wünschen uns einen von allen Seiten getragenen Standort für den Neubau.“
Die Frage nach dem neuen Gerätehaus greife mit dem noch ausstehenden Brandschutzbedarfsplan ineinander, ergänzte Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla. „Bei einer innovativen Lösung ist die Politik eher bereit, zuzustimmen.“ Und eine solche sei der Plan der Soldorfer. Die nötige Akzeptanz dafür sehe er gegeben. Gemeindebrandmeister Jens Löffler berichtete, für die neuen Feuerwehrhäuser in Hülsede sowie voraussichtlich Messenkamp und eben Soldorf sei ein Kostenvolumen von rund vier Millionen geplant.
Außer dem klar bestimmenden Thema Feuerwehrhaus stand auch eine besondere Ehrung auf der Tagesordnung: Fritz Wichmann gehört den Soldorfer Kameraden seit 60 Jahren an. Manfred Görg ist seit 25 Jahren passives Mitglied. Aktiv in der Wehr sind derzeit 29 Kräfte. Dazu kommt die Jugendfeuerwehr mit ebenso vielen Mitgliedern – und die Kinderfeuerwehr mit 21. „Damit sind wir mehr als gut aufgestellt“, sagte Reinecke. Das gelte ebenso für die technische Ausstattung. tro

Anzeige