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Gebets-Karten als Mutmacher

Frauengesprächskreis Apelern Gebets-Karten als Mutmacher

Der Frauengesprächskreis der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Apelern hat sich mit der Verfolgung von Christen auseinandergesetzt. Unter dem Motto „Verfolgt und ermordet, weil sie Christen sind“ hatte Referentin Rosemarie Niedert-Ebeling kleine Videosequenzen des Hilfswerks Open Doors vorbereitet und las Texte aus Zeitungsbeiträgen vor, die sich mit dem Thema beschäftigen.

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 Rosemarie Niedert-Ebeling liest aus den von ihr gesammelten Zeitungsberichten.

Quelle: ar

APELERN. Angerührt durch Pressemeldungen zum islamistischen Terroranschlag am Palmsonntag in Ägypten habe sie begonnen, sich intensiv mit der Lebenssituation von Christen auf der ganzen Welt zu beschäftigen, erklärte Niedert-Ebeling. Bei dem Anschlag am 9. April dieses Jahres waren 44 Menschen getötet und 120 Personen verletzt worden.

An Beispielen aus Ländern wie Indien, Nigeria und dem Iran schilderte sie die oft hoffnungslose, verzweifelte Lage von bekennenden Christen, die ausgegrenzt, systematisch verfolgt und sogar mit dem Tod bedroht werden.

Karten sind Menschen wichtig

In Indien habe seit 2014 die Verfolgung der Christen massiv zugenommen. Hindu-Extremisten treiben die Christen in Dörfern in die Isolation, verjagen Pastoren, bedrohen die Gläubigen und zwingen sie, Götzen anzubeten, um sie dazu zu bringen, ihrer Religion abzuschwören.

Ein anderer Clip begleitet die Sängerin einer deutschen, christlichen Band bei ihrem Besuch in Nigeria. Im Norden des Landes, wo die Lage extrem gefährlich ist, hatte sie ein Flüchtlingslager besucht, das vor der Islamisierung Geflohene aufnimmt.

Charakteristisch für die Einsätze Ehrenamtlicher ist eine große Flut an Karten, die in das jeweilige Land mitgenommen werden. Freiwillige – beispielsweise aus Deutschland – lassen sich dafür fotografieren. Versehen mit dem Spruch „I pray for you“ („Ich bete für Dich“) werden sie den Gläubigen übergeben. „Ich hätte nie gedacht, wie wichtig den Menschen hier unsere Karten sind“, führte die Musikern nach dem Einsatz aus.

Seit mehr als 60 Jahren in über 60 Ländern

Der Mut und die Leidenschaft ihrer christlichen Überzeugung, die sie trotz der großen Bedrohung zeigten, beeindruckte nicht nur die Sängerin sehr, sondern auch die Teilnehmerinnen des Apelerner Gesprächskreises.

Die Organisation Open Doors bezeichnet sich selbst als überkonfessionelles christliches Hilfswerk, das sich seit mehr als 60 Jahren in über 60 Ländern für verfolgte Christen einsetzt. Projekte zur Selbsthilfe, Engagement für Gefangene oder Trauma-Arbeit zählen unter anderem zu den Schwerpunkten. ar

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