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Gemeinsam eigenständig

Lösung bahnt sich an Gemeinsam eigenständig

Die Jahresversammlung der Ortsfeuerwehr Soldorf am 14. Januar um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus wird mit dem Feuerwehrgerätehaus ein Thema auf der Tagesordnung haben, das den dortigen Brandbekämpfern seit Langem unter den Nägeln brennt. Jetzt bahnt sich eine überraschende Lösung an.

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Quelle: Symbolfoto (dpa)

Soldorf. Möglicherweise kommt es bald zu einer gemeinsamen Nutzung eines neuen potenziellen Stützpunkts durch die Ortswehren Soldorf, Lyhren und Groß Hegesdorf in Soldorf, wie Verwaltungschef Georg Hudalla auf Anfrage erklärte. Eine Fusion der Wehren stehe aber keinesfalls zur Debatte.

Bereits seit einigen Jahren hoffen die Soldorfer Feuerwehrleute auf ein neues Gerätehaus. Möglicherweise wird das bald Wirklichkeit. „Ich vertrete die Meinung, dass man so etwas heute großzügiger bauen sollte angesichts zukünftiger Entwicklungen“, sagt Hudalla. Und in Soldorf sowie in direkter Nachbarschaft sei der Bedarf da.

Es liege also im Bereich des Möglichen, dass die Ortswehren Lyhren und Groß Hegesdorf das Gebäude künftig mitnutzen. „Es bietet sich an, in Soldorf größer zu planen und auch den benachbarten Wehren eine Heimstätte zu bieten“, sagt der Verwaltungschef.

Noch keine Rede von konkretem Konzept

In etwa so, wie mit den Feuerwehren Messenkamp und Altenhagen II verfahren werden soll, die sich künftig kameradschaftlich ein Domizil teilen werden, aber weiter als selbstständige Gruppen bestehen bleiben. Doch von einem konkreten Konzept kann in Soldorf noch keine Rede sein. Erst mal werden die Ergebnisse des Feuerwehrbedarfsplans abgewartet, der gerade von einem Fachbüro in Hamburg erstellt wird.

Generell sei es in Zukunft aber nicht einfach, für jeden Ort in der Samtgemeinde ein eigenes Gerätehaus für ein Fahrzeug zu unterhalten, „dessen Charakter sich regelmäßig ändert“, sagt Hudalla. Bei allen Überlegungen stehe aber an vorderster Stelle, keine voreiligen Schlüsse im Alleingang zu ziehen: „Jede Feuerwehr wird miteinbezogen“, stellt Hudalla klar. Von etwaigen Fusionen hält der Verwaltungschef nichts.

Für Hudalla ist es unabdingbar, dass jede Gemeinde auch künftig eine eigene Wehr behält. „Nicht nur aus feuerwehrtechnischer Sicht ist das notwendig, auch für das kulturelle Leben vor Ort ist eine Feuerwehr elementar wichtig.“  js

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