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Gepflegte Albernheit

Elmar Schneider in Apelern Gepflegte Albernheit

Neue musikalische Akzente kann es bald in und um Apelern geben. Der ohnehin klanglich reiche Ort mit Karneval und Jazzensemble, Laienspiel und Rockbands ist zur Heimat von Elmar Schneider geworden. Der Mann mit seiner markanten tiefen Stimme dürfte seinem Publikum zu akustischen Genüssen verhelfen.

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Stimmgewaltig und voller musikalischer Ideen: Elmar Schneider ist dem hiesigen Publikum noch fast unbekannt.

Quelle: NAH

APELERN. Gerade erst hat er seinen Alltag neu geordnet. Nach mehr als 40 Berufsjahren wurde der Deutsch- und Englischlehrer in den Ruhestand verabschiedet. Der Liebe wegen ist er aus Ratingen im Ruhrgebiet an den Riesbach gezogen. Nun hat er auch mehr Zeit, seine musikalische Leidenschaft zu pflegen. Bislang stand er mit seinem Kollegen Klaus Wittfeld gelegentlich auf der Bühne. Lieder und Couplets der zwanziger Jahre haben sie vorgetragen und durch Freches und Frivoles aus jener Zeit im-mer wieder das Publikum begeistert. Und weil der heute 66-Jährige es nicht lassen konnte, gängige Gassenhauer mit ulkigen Texten umzudichten, bildete er mit zwei weiteren Musikern das „Eisbrecher-Trio“, um „höheren Unsinn und gepflegte Albernheit“ zu verbreiten.

Aber das ist nun fast vorbei, weil 250 Autokilometer zwischen ihm und den Kollegen liegen. Aber manchmal kommt es doch noch zu einem Termin – wie demnächst am Sonnabend, 12. November, um 19 Uhr im Lyhrener Café „Anno 1869“. Dann erklärt das Duo „Schneider-Wittfeld“: „Ick wunder mir über gar nischt mehr“ und intoniert andere schrille Titel wie „Mein Papagei frisst keine harten Eier“ oder die legendären Otto-Reutter-Songs „Der „Überzieher“ und „Nehm se n Alten“. nah

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