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Große Lösung für den „Promilleweg“

Erneuerung auf ganzer Länge Große Lösung für den „Promilleweg“

Der Verbindungsweg zwischen Apelern und Pohle wird nun wohl doch bereits in diesem Jahr auf ganzer Länge erneuert. Der Antrag der Grünen, die Strecke nur auf 100 bis 200 Metern auf beiden Seiten der Autobahnbrücke instand zu setzen, scheiterte im für Bauen zuständigen Ausschuss der Samtgemeinde Rodenberg.

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Der Weg zwischenApelern und Pohleweist enorme Schäden auf.

Quelle: gus

Apelern/Pohle. Karsten Dohmeyer erklärte, warum seine Ratsgruppe den Vorstoß unternommen hatte. Die Knappheit der Mittel bei der Samtgemeinde sei bekannt – und die Kommune habe zuletzt bei Kleinhegesdorf erst einen vergleichbaren Weg saniert. Daher genüge es, die ärgsten Schäden jetzt zu beseitigen, den Rest später.

Ausschussvorsitzender Börries von Hammerstein wies auf das vorhandene Geld im Haushaltsplanentwurf hin. Dort stehen 215 000 Euro für die Sanierung der im Volksmund auch „Promilleweg“ genannten Straße zur Verfügung. Dieser Posten würde beim von den Grünen empfohlenen Vorgehen nicht ausgeschöpft. Der Schleichweg ist die mit Abstand kürzeste Verbindung zwischen Pohle und Apelern. Speziell in den Seitenbereichen weist er enorme Schäden auf.

Erneuerung sei ohnehin geplant gewesen

Hartmut Vormfenne (SPD) begrüßte den Vorstoß im Grundsatz, sagte aber auch, dass ohnehin geplant gewesen sei, den Weg schrittweise zu erneuern. Rainer Helbig (SPD) bemängelte, es sei das erste Mal, dass eine Fraktion einen Antrag stelle, um nur einen einzigen Teil eines ganzen Haushaltsbereichs zu kürzen.

Darüber hinaus wunderte sich der Pohler SPD-Mann darüber, wie Dohmeyer darauf kommt, dass die Abschnitte des Weges, die die Grünen noch nicht jetzt sanieren lassen wollen, noch fünf bis zehn Jahre halten. Er könne dem Antrag nicht folgen. Helbig verwies auf eine vor etwa fünf Jahren verabschiedete Prioritätenliste. Diesen Umstand hatte auch Vormfenne erwähnt.

Zinslast in Höhe von 700 Euro

Auch Bauamtsmitarbeiter Jörg Döpke plädierte für eine Sanierung in einem Rutsch. Denn wenn die Samtgemeinde beispielsweise ein Darlehen in Höhe von 100000 Euro zu den aktuellen Konditionen aufnähme, bedeutete dies eine Zinslast von rund 700 Euro. Ließe die Kommune ein Bauunternehmen jedoch zweimal anrücken, wären die Mehrkosten deutlich höher. Zudem wären die Einschränkungen für den Verkehr nur einmal – wenn auch während eines längeren Zeitraums – hinzunehmen. Und schließlich: Der Weg wäre früher in Gänze hergestellt, so Döpke. Dieser Argumentation folgte auch der aus Apelern stammende von Hammerstein.

Mit 3:4 Stimmen fiel der Grünen-Antrag durch. Somit bleibt die Sanierung des Weges wohl der größte Posten des Samtgemeindehaushalts im Bereich Straßenbau. Das abschließende Votum obliegt jedoch dem Samtgemeinderat. gus

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