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Grundschule plant Pflanzaktion für Jubiläumsfeier

Apfelbäumchen Grundschule plant Pflanzaktion für Jubiläumsfeier

Mit einer Pflanzaktion möchte sich die Grundschule in Apelern am großen Jubiläumsjahr beteiligen. 40 Obstbäumchen möchte Luise Zeidler-Hurek mit ihren Schützlingen an einem Wegesrand einsetzen. Ob der gewünschte Feldweg am Ortseingang, der vom Großen Winkel nach Osten abgeht, dafür infrage kommt, muss aber erst geklärt werden. Schule und Verwaltung wollen sich das Thema noch einmal genauer vornehmen.

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An der „Grabenseite“ des Feldwegs am Großen Winkel wollte die Grundschule Apelern 2016 gerne Obstbäume pflanzen. Ob dieser Standort dafür wirklich geeignet ist, soll noch geklärt werden.

Quelle: gus

Apelern (kle). Gemeindedirektor Sven Janisch befürchtet an dem von Zeidler-Hurek auserkorenen Standort Reibungen mit der Landwirtschaft. Denn zu beiden Seiten des Weges verläuft ein Acker, die Schule wollte die Bäume gerne entlang der Südseite des Weges einpflanzen.
„Wie immer in so einem Fall muss man schauen, dass alle zu ihrem Recht kommen“, so Janisch. Deshalb dürfe man die Landwirte natürlich nicht außen vor lassen. Und diese Stelle sei von den Betreffenden als durchaus kritisch betrachtet worden. Denn die Bäume brauchen auch eine gewisse Menge Platz. Und falls es durch den landwirtschaftlichen Betrieb zu Beschädigungen an den Bäumen komme, wäre das wohl gerade für die Kinder extrem traurig.
Es gelte daher, einen geeigneten Platz zu finden, mit dem sich alle Beteiligten anfreunden können. „Wir finden es ja schließlich auch toll, dass die Schule sich auf diese Weise einbringen will“, so Janisch. Ein erster Gesprächstermin im November war aus unterschiedlichen Gründen nicht zustande gekommen. Mit der Schulleitung sei nun abgesprochen, sich in Kürze einmal zusammenzusetzen, auch unter Einbeziehung des Verwaltungsausschusses.
Die Außenstelle der Julius-Rodenberg-Schule war vom Organisationsteam für die 1150-Jahrfeier angesprochen worden, ob sie sich gerne mit einem eigenen Projekt beteiligen möchte, berichtete Zeidler-Hurek auf Anfrage dieser Zeitung. Von dem Plan mit den Obstbäumen seien alle sehr angetan gewesen, „von einigen haben wir im Vorfeld schon signalisiert bekommen, dass das dort bestimmt funktioniert“. Darauf habe sie gleich einen entsprechenden Antrag formuliert und bei der Verwaltung eingereicht. Ein solches Vorhaben brauche immerhin einige Zeit zur Vorbereitung.
Von der bisherigen Entwicklung sei sie nun natürlich enttäuscht, zumal sie die Problematik an dem gewünschten Weg nicht nachvollziehen könne. Die Wahl dieses Weges sei für sie nicht in Stein gemeißelt, wichtig sei aber, dass der abschließende Standort für die Schüler gut zu erreichen ist, „weil sich die Kinder mit ihren Bäumen richtig identifizieren“.

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