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Hannes im Glück

Beste Schützen Hannes im Glück

Der Schützenverein Bad Nenndorf hat beim Kreisverband Nesselblatt tüchtig abgesahnt. Von neun zu vergebenden Ketten und Orden für die treffsichersten Schießsportler der Region gingen allein drei in die Kurstadt.

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Erst mal in den Arm genommen: die neuen Nesselblatt-Könige Wolfgang Hoffmeister und Elke Robock. nah

Apelern. Bereits lange vor dem Höhepunkt des Wochenendes am Sonntag gab es bei den Verantwortlichen im Apelerner Schützenclub nur zufriedene Gesichter: Gut 1000 vorwiegend junge Leute beim Disco-Abend zum Auftakt, ausgelassene Stimmung beim Tanz zur Blasmusik und schließlich ein übervolles Zelt bei der Proklamation der Kreiskönige waren eindeutiger Beleg, dass die Festtradition zumindest am Riesbach noch auf festen Füßen steht.

„Wir können nur ‚Danke‘ sagen für diesen tollen Job“, lobte Kreisvorsitzender Volker Günther. Seit Jahren bereits treffen sich die Nesselblatt-Schützen nur noch in Apelern, weil sich kein anderer Ausrichter findet. „Hier fühlen wir uns sehr wohl“, bekräftigte er und rief die neuen Würdenträger auf: Wolfgang Hoffmeister (SV Bad Nenndorf) krönte seine vielen bisherigen Erfolge mit einem weiteren Titel vor seinem Vereinskameraden Dietmar Beck und Ernst Glißmann (SV Beckedorf).

Königin Elke Robock vom SV Haste nahm ihren neuen Partner auf Zeit erst einmal in die Arme. Als „Prinzessinnen“ amtieren Edeltraud Brandes (SV Bad Nenndorf) und Karin Groß (SV Hohnhorst).
Fast wäre die Jugendspitze ganz in der Hand des SV Horsten geblieben. Denn nach Benedikt Stiller konnte sich Vorjahreskönig Nikos Kuhnke platzieren und eigentlich auch Nils Preuger. Doch da dieser nicht anwesend war, kam ein junger Apelerner zum Zuge: Hannes Struckmeier rückte nach und nahm dank dieses Glückfalls strahlend seinen Orden entgegen.

Diesmal konnte der Kreisvorstand keine weiteren Blumensträuße verteilen, wie es sonst immer für besondere Leistungen auf Bundes- oder Landesebene üblich war. Doch das habe nicht an sinkender Teilnehmerzahl oder gar schlechteren Leistungen gelegen, beeilte sich Günther zu beteuern: „Die anderen Schützen waren halt einfach besser.“ nah

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