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Kein Geld für die Feuerwehr

Soldorf Kein Geld für die Feuerwehr

Mit den Bedingungen in ihrem Gerätehaus müssen die Soldorfer Feuerwehrleute wohl noch eine Weile vorlieb nehmen. Im aktuellen Haushaltsplan 2016 ist zumindest kein Geld für eine Erneuerung oder Erweiterung vorgesehen, erklärte Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla auf Anfrage hin im Feuerschutzausschuss.

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Soldorf. Weiterhin gilt in dieser Sache der Beschluss des Samtgemeindeausschusses (SGA) im Februar 2015, dass die Verwaltung erste Planungen anstellen und gemeinsam mit der Ortswehr ein Raumkonzept erarbeiten soll. Allerdings, so die Vorgabe, dürfen dabei keine zusätzlichen Kosten entstehen, das heißt, die Planungen müssen neben dem üblichen Tagesgeschäft erledigt werden. Das gehe selbstverständlich nur, wenn ausreichend freie Kapazitäten in der Verwaltung vorhanden seien, so Hudalla. Und das sei im Moment leider kaum der Fall. Auf die Frage, wann denn wohl Konkreteres zu dem Thema zu erfahren sei, nannte Hudalla das dritte Quartal 2016. Dann könne man sicher einen ersten Sachstandsbericht abgeben.

Die Soldorfer klagen, wie auch andere Ortswehren, seit Langem über schlechte Zustände in ihrem Gerätehaus. Beim Ein- und Aussteigen aus dem Tanklöschfahrzeug soll es zu Engpässen kommen, sanitäre Einrichtungen fehlen, insgesamt ist die Situation vor Ort sowohl in der Fahrzeughalle als auch in den Umkleideräumen sehr beengt. Im Februar 2015 diskutierte der Feuerschutzausschuss den Antrag der Feuerwehr auf ein neues Gerätehaus. Für 2015 sei in jedem Fall das nötige Geld nicht da, eine Zusage für das Folgejahr 2016 gab es allerdings nicht. Entsprechend ist das Soldorfer Gerätehaus auch im aktuellen Haushaltsplan noch nicht berücksichtigt. Erst soll die vom SGA gewünschte Vorstudie abgeschlossen sein.

Dieses Jahr stehe als Großmaßnahme für die Feuerwehren zunächst Pohle auf dem Plan, erklärte Hudalla. Dort ist eine Erweiterung des bestehenden Gerätehauses bereits beschlossene Sache. Parallel ein zweites entsprechendes Vorhaben für eine weitere Feuerwehr umzusetzen, sei einfach nicht möglich. kle

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