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Keine Bange vorm Bedarfsplan

Hauptversammlung Feuerwehr Apelern Keine Bange vorm Bedarfsplan

Der Brandschutzbedarfsplan ist das zentrale Thema bei der Hauptversammlung der Apelerner Feuerwehr gewesen. Gelobt wurde die Entscheidung, die Planer und Feuerwehrvertreter an einen Tisch zu bringen.

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Kreisbereitschaftsleiter Joachim Muth (rechts) ehrt Ortsbrandmeister Andreas Kölle.

Quelle: gus

Apelern. Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla sagte, der Bedarfsplan ist noch längst nicht fertig. Er hoffe, dass das Papier zu noch mehr Leistungsstärke führe. „Wir können stolz sein auf unsere Feuerwehren“, betonte Hudalla. Der Vorsitzende des Feuerschutzausschusses, Wolfgang Kölling, kündigte an, dass es einen Gedankenaustausch zwischen den Planern und den Kommandos geben wird. Diesen Vorstoß lobte Lauenaus Ortsbrandmeister, Klaus-Werner Volker, der betonte: Das Brandschutzwesen ist eine kommunale Aufgabe. Und eines sei klar: Die Kommunen können und wollen auf keinen Feuerwehrmann verzichten.

 Auch Ortsbrandmeister Andreas Kölle wollte den Bedarfsplan nicht grundsätzlich negativ bewerten. „Ich denke, dass wir einen Konsens finden“, sagte er. Gerechnet werde mit einem Ergebnis der Verhandlungen im dritten Quartal. Bange sei ihm davor aber nicht, betonte Kölle.

 Der örtliche Feuerwehrchef bedankte sich bei der Samtgemeinde, dass Geld für die Ausbesserung der Zufahrt zum Gerätehaus in den aktuellen Haushaltsplan eingestellt worden ist. Seit Jahren habe die Feuerwehr darum gebeten. „Wir wären aber nicht die Apelerner Feuerwehr, wenn wir nicht schon die nächsten Projekte in Arbeit hätten“, sagte Kölle. Diese werden aber nicht so teuer wie das Hofpflaster. Zum einen geht es um eine Absauganlage. Aus der Verwaltung seien bereits positive Signale dazu gekommen. Außerdem wünscht sich die Wehr noch einen mobilen Lüfter, wofür Kölle 2500 Euro veranschlagte.

 Die Apelerner Brandbekämpfer haben derzeit 304 Mitglieder. Die aktive Gruppe zählt 40 Einsatzkräfte. Die Jugendfeuerwehr hat 18 Mitglieder, die Kinderwehr 23. Die Entwicklung beim Nachwuchs freute Kölle besonders. Dabei zahle sich die gute Jugendarbeit aus. Dazu trägt seit Mitte 2015 auch Lucille Hein ihren Teil bei, denn sie ist seither Kinderfeuerwehrwartin.

 Ortsbrandmeister Kölle wurde für 40 Jahre im aktiven Dienst geehrt. Noch zehn Jahre länger ist Dieter Scheller im Einsatz. Auch bei den Förderern gab es Jubilare: Wilhelm Katz (60 Jahre), Heinz Killisch, Hermann Koller (50 Jahre), Wilfried Böger, Heinz Rudolph (40 Jahre) und Volker Judas (25 Jahre) erhielten Urkunden.  gus

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