Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Apelern Kind steckt in Klettergerüst fest
Schaumburg Rodenberg Apelern Kind steckt in Klettergerüst fest
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 13.06.2016
Das Klettergerüst, in dem das Grundschulkind feststeckte, ist nun gesperrt – so wie auch drei baugleiche Spielkombinationen. Quelle: gus
Anzeige
Apelern

Betreuungskräfte konnten das Kind alleine nicht aus seiner misslichen Lage befreien. Daher alarmierten diese die Feuerwehr und den Rettungsdienst, die gegen 11.30 Uhr ausrückten. Außer den Apelerner Kameraden eilte auch die Feuerwehr Rodenberg mit drei Fahrzeugen zum Einsatzort.

Kind erleidet einen Schock

Das Bein des Kindes war zwischen dem Rahmen des Spielgerätes und den Stufen einer Strickleiter eingeklemmt. Der Feuerwehr gelang es, das Bein freizubekommen, indem sie die Schrauben der Seilkonstruktion löste. Das Grundschulkind erlitt einen Schock und trug leichte Verletzungen am Bein davon. Dabei handelte es sich aber nur um Schürfwunden, ins Krankenhaus musste das Kind nicht transportiert werden. Der Einsatz dauerte bis 12.50 Uhr.

Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla betonte, dass die Kommune als Schulträger sofort alle Register gezogen hat, um die Ursache des Vorfalls zu ergründen. Der Spielgerätekonstrukteur sei noch am Donnerstagmittag informiert und um Stellungnahme gebeten worden. Auch die Gemeindeunfallkasse sei eingeschaltet worden. Zudem habe der Bauhof die Spielgeräte umgehend überprüft.

Keine Defekte oder Mängel

Festgestellt wurden aber keine Defekte oder Mängel. „Das scheint ein äußerst unglücklicher Zufall gewesen zu sein“, vermutet Hudalla. Das Spielgerät, an dem sich das Kind verfangen hatte, sei noch so gut wie neu und amtlich zertifiziert. Bislang habe es damit auch keinerlei Probleme gegeben.

In der Samtgemeinde gibt es drei baugleiche Kletterkombinationen auf Spielplätzen: Je eine in Lauenau, Feggendorf und Pohle. Das Pohler Gerät befindet sich auf einem Spielplatz, den vor allem der örtliche Kindergarten benutzt.

Der für die Kitas verantwortliche Verwaltungsmitarbeiter, Jürgen Peter, betonte, dass alle vier Spielgeräte bis auf weiteres gesperrt bleiben. Die Rückmeldung des Herstellers erwartet die Samtgemeinde in der kommenden Woche. gus

Anzeige