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L454 hat die Nase vorn

Hohe Priorität L454 hat die Nase vorn

Die Landesstraße 444 bis zum Reinser Pass ist mittlerweile fertig saniert. Doch das Reststück durch Groß Hegesdorf und Soldorf muss weiter auf eine Modernisierung warten. Dies erklärte der Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln, Markus Brockmann, auf Anfrage.

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Die Kurve bei Reinsdorf bereitet der Landesbehörde Bauchweh. Kleines Bild: Die Fahrbahn der L 454 weist starke Schäden auf.

Quelle: gus

Apelern/Groß Hegesdorf. Er hatte aber auch eine gute Nachricht für die Einwohner der Gemeinde Apelern: Ein Teil der L454 wird in 2017 erneuert. Für die L444 ist Brockmann zufolge schlicht kein Geld übrig. „Wir haben zwar mit 85 Millionen Euro für das Jahr 2017 schon mehr als früher – es waren ja mal 30 Millionen pro Jahr –, aber trotzdem kommen wir damit nicht aus“, gab Brockmann zu Protokoll. Daher stehe die Verbindungsstrecke zwischen dem Reinser Pass mit der Stadt Rodenberg nicht im aktuellen Programm.

Wann sie dort auftaucht, mochte der hiesige Geschäftsbereichsleiter nicht prophezeien. „Im Moment kann ich da keine Hoffnung machen“, sagte er. Vor wenigen Jahren hatte die Landesbehörde den Seitenstreifen in einem abschüssigen Kurvenbereich befestigen lassen, um zumindest die gröbsten Schäden der Straße zu beheben.

Behörde sieht Handlungsbedarf

Höhere Priorität hat derzeit die L454 im Abschnitt zwischen dem Ortsausgang Reinsdorfs in Richtung Apelern und der Einmündung in die Rintelner Straße (L443). Denn im Kurvenbereich gleich hinter dem Ortsschild ist die Fahrbahn nach Brockmanns Worten nicht mehr optimal beschaffen. Da sogar mehrere Unfälle an der Stelle passiert sind, sieht die Behörde ebenso wie die Polizei Handlungsbedarf.

Ob nur der unmittelbar betroffene Bereich erneuert wird oder der gesamte Abschnitt, das hängt vom Budget ab, beziehungsweise davon, was im Geschäftsbereich Hameln übrig bleibt, wenn andere Komplexe wie der Radwegebau fertig berechnet worden sind. Derzeit legt das Ministerium in Hannover die einzelnen Maßnahmen fest.

Brockmann macht keinen Hehl daraus, dass er eine Sanierung des ganzen Abschnitts bevorzugt. Schließlich müsse so oder so unter Vollsperrung gearbeitet werden. Und bei einem derartigen Eingriff wäre es ihm lieber, wenn auch gleich ein größerer Teil der Straße unters Messer käme und für längere Zeit Ruhe wäre.

Mitte Februar stehe das Programm für 2017 fest. Gebaut werde im Sommer, egal ob die kleine oder die große Lösung umgesetzt wird. Ob die Maßnahme in die Ferien gelegt wird, hängt noch davon ab, welche Rolle die L454 für den Schulbusverkehr spielt. „Außerdem müssen die Firmen ja auch verfügbar sein“, erklärte Brockmann.

Ein großes Problem an beiden Straßen – L454 und L444 – sind die Seitenbereiche. Da die Fahrbahnen recht schmal sind, aber dennoch viel überörtlicher Verkehr,  Schwerlastverkehr und Traktoren darüber rollen, weichen Fahrzeuge häufig weit zur Seite aus, wenn sie einander begegnen. Und dies lässt die Asphaltränder bröseln. gus

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