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Lösung der Spielplatzfrage gefunden

Ausschuss für Soziales und Sport Lösung der Spielplatzfrage gefunden

Dass es nicht immer vom Vorteil sein muss, sich mit preußischer Ordnungsliebe starr an die Gesetzmäßigkeiten einer politischen Sitzung zu halten, hat der jüngste Ausschuss für Soziales, Sport und Fremdenverkehr der Gemeinde Apelern gezeigt.

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Am Bolzplatz an der Kirche sollen Klettergerüste gebaut und ein zweites Tor aufgestellt werden.

Quelle: js

SOLDORF. Dort konnte durch den Einwand einer Bürgerin die Lösung für die Spielplatzfrage in Soldorf gefunden werden, auf die die zuständigen Politiker wohl ohne Hilfe nicht gekommen wären.

 Eigentlich haben die Ausschussmitglieder darüber beraten, ob der Spielplatz in Soldorf an seiner bisherigen Stelle an der Stadthäger Straße bleibt und erneuert wird – oder auf die Fläche zwischen Dorfgemeinschaftshaus und ehemalige Schule zieht. Beide Orte sind im Vorfeld der Sitzung inspiziert worden. Gemeindedirektor Sven Janisch erklärte, dass am alten Standort an der Stadthäger Straße mehrere Spielgeräte entfernt werden mussten. Entsprechend seien neue Geräte sowie ein moderner Zaun notwendig. Angesichts dieser Investitionen und des vergleichsweise geringen Bedarfs in Soldorf, zeigten sich die Politiker von der Fläche wenig angetan.

 Doch auch der Ausweichstandort am Dorfgemeinschaftshaus konnte nicht wirklich überzeugen. Martin Meier, bei der Verwaltung für Spielgeräte zuständig, bescheinigte für den Platz aufgrund des Wurzelwerks der dortigen Linden nur die Nutzung von Spielgeräten, bei denen Rasen als Fallschutz ausreicht. Also etwa Wippen oder eine Balancierstange für Kleinkinder – größere Jungen und Mädchen schauen in die Röhre. Außerdem stehe für die Spielgeräte nicht die komplette Fläche des Platzes zur Verfügung, wie Manfred Röver von der Dorfgemeinschaft erklärt. „Feuerwehr oder Privatleute stellen dort immer mal wieder ein Zelt auf“, sagte er.

 Als bei der anschließenden Sitzung schon die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft im Raum stand, die sich unter Berücksichtigung der Interessen von Vereinen und Feuerwehr um die Spielplatzfrage kümmern sollte, meldete sich eine Zuschauerin. „Ausnahmsweise“ erstatte die Vorsitzende Marlies Kölling der Frau das Wort. In ihrem Plädoyer kam zum Ausruck, dass ein „richtiger Bolzplatz mit ein paar Kletterelementen“ doch vielleicht die richtige Lösung wäre. Mehrere anwesende Mütter nickten zustimmend.

 Auch Janisch bemerkte, dass „eine Spielfläche an sich vielleicht gar nicht so gewünscht ist“. Und einen halben Bolzplatz hat Soldorf ja schon an der Kirche. Ergebnis: Der Ausschuss hat empfohlen, an der Kapelle ein zweites Tor aufzustellen und die Fläche entsprechend aufzuwerten. Außerdem wird der alte Spielplatz an der Stadthäger Straße als „Kommunikativfläche“ ausgeschrieben. Weiterhin sollen am Dorfgemeinschaftshaus zwei Wipp-Elemente für Kleinkinder sowie eine Bank installiert werden. js

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