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Lose entscheiden über die Ticketvergabe

Apelern / Laienspielgruppe Apelern Lose entscheiden über die Ticketvergabe

Sigmar Fricke hat die Neugier getrieben. Der Bad Nenndorfer ist an diesem Vormittag extra ins Apelerner Dorfgemeinschaftshaus gekommen, um eine ungewöhnliche Verlosung nicht zu verpassen. Das Glück war ihm hold: Sein Name fiel gleich bei der ersten Ziehung.

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Apelern (nah). Für den „Gewinn“ müssen er und auch alle übrigen „Preisträger“ sogar etwas bezahlen. Aber sie tun es gern, weil es sich um Eintrittskarten für eine Extravorstellung der Apelerner Laienspielgruppe handelt. Wieder bieten die Mimen in ihrer diesjährigen Saison an einem Sonntagvormittag eine Kombination aus Theatervergnügen und Gaumenfreuden an.

Angesichts des ständig wachsenden Andrangs war in den vergangenen Jahren der Ärger im Publikum immer größer geworden. Weil die maximal zur Verfügung stehenden 150 Eintrittskarten stets im Nu vergriffen waren, vermuteten manche bereits Mauschelei. „Das wollten wir nicht auf uns sitzen lassen“, erklärte Vorsitzender Hermann Doebel. Lange dachte die Truppe über ein gerechtes Verfahren nach und kam auf die Idee mit der Verlosung: „In Hannover machen die das beim ‚Kleinen Fest im Großen Garten’ doch auch.“

Das Kalkül ist aufgegangen: 62 schriftliche Bewerbungen für jeweils maximal sechs Tickets lagen dem Vorstand vor, die säuberlich in Briefumschlägen verschlossen und diese in einen Korb gegeben wurden. Als Glücksfee amtierte Lisanne, die mit geschickten Fingern die Reihenfolge der „Gewinner“ zog. Auf diese Weise wurden die potenziellen Kartenempfänger ermittelt. Wer von diesen nicht bis zum 10. Oktober seine Tickets abholt oder wenigstens bezahlt, verliert sein Anrecht: Dann kommen die Nächstplatzierten auf der Warteliste an die Reihe. Die Chance ist groß: Manche haben sich nämlich unter verschiedenen Namen doppelt beworben, sodass sie nun bei zweifachem Losglück verzichten dürften.

Dem Vorjahresärger scheinen die Laienspieler mit ihrem Coup durchaus aus dem Weg gegangen zu sein: Die wenigen Besuche der öffentlichen Ziehung jedenfalls nickten zu dem sorgfältig protokollierten Verfahren. Für die Theaterleute aber geht es jetzt erst so richtig los: Am Freitag, 4. November, ist Premiere für ihr Stück „Besuch aus Büsum“.

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