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Lyhrener Straße muss warten

Bauausschuss Apelern Lyhrener Straße muss warten

Der Bauausschuss der Gemeinde Apelern hat sich am Dienstagabend nicht zu einem Beschluss zur Sanierung der Lyhrener Straße in Apelern entschieden. Strittig blieb, ob eine Erneuerung des Gehwegs an der Straße nötig ist.

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Quelle: SN

Apelern. Die Sanierung der Lyhrener Straße würde nach aktuellen Planungen 146000 Euro kosten. Besonders die Befestigung des Seitenstreifens steht auf der Agenda. Die Bürgerschaft habe sich gewünscht, den jetzigen Grünstreifen zu befestigen, damit dieser der realen Nutzung besser entspricht, denn dort parken bei Veranstaltungen auf dem Apelerner Festplatz zahlreiche Autos.

 Der Seitenstreifen wird laut Planung bis zum Kindergarten befestigt, dahinter soll auch künftig ein Grünstreifen bleiben. Darüber hinaus sollen der Gehweg bis zum Festplatz und die Fahrbahnoberfläche erneuert werden.

 Gemeindedirektor Sven Janisch sprach sich für eine Fahrbahnsanierung auf der ganzen Länge der Lyhrener Straße aus. Ein Vollausbau sei nicht nötig. Das Verfahren, die Deckschicht abzufräsen und neuen Bitumen aufzutragen, habe sich innerhalb der Samtgemeinde an vielen Stellen bewährt. Zwar ergeben sich dennoch leichte Änderungen im Höhenprofil, doch weil auch Gossen und Bordsteine bearbeitet werden, können die Kanten wieder ordentlich angeglichen werden. Janisch riet entgegen den Vorschlägen von Bürgern dazu, auf Pflanzinseln zu verzichten. Damit seien zuletzt schlechte Erfahrungen gemacht worden.

 Fördergeld aus dem Dorferneuerungsprogramm gibt es für die Seitenstreifen und möglicherweise für den Gehweg. Die Fahrbahnoberfläche sei nicht förderfähig. Cord-Heiner Becker (CDU) regte an, zusätzliche Parkplätze anzulegen. Dem pflichtete Janisch bei.

 Franz-Wilhelm Riechers bezweifelte, dass der Gehweg an der Lyhrener Straße sanierungsbedürftig ist. Janisch entgegnete: Es handelt sich um einen der ältesten Bürgersteige Apelerns, er wolle sich der Meinung der Ratsherren aber nicht verschließen. Auch Becker räumte ein: In Lyhren gibt es beispielsweise Gehwege, die in deutlich schlechterem Zustand seien als der an der Lyhrener Straße in Apelern. Wilhelm Gerland vom Seniorenbeirat sprach sich generell für eine möglichst barrierefreie Gestaltung der Gehwege aus.

 Sollte der Bürgersteig ins Dorferneuerungsprogramm aufgenommen werden, stünden 40 Prozent Fördergeld in Aussicht. Doch auf „blauen Dunst“ soll kein Vorstoß in dieser Sache unternommen werden, betonte Verwaltungsmitarbeiter Jörg Döpke. Er wolle den Fußweg mit dem Bauausschuss in Augenschein nehmen. Daher wurde der Beschluss verschoben. gus

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