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Mehr „symbolisches“ Geld für die Jugendarbeit

Sportausschuss will Zuschuss für Vereine erhöhen Mehr „symbolisches“ Geld für die Jugendarbeit

Etwas mehr Geld für die Jugend soll die Gemeinde Apelern nach Wunsch des Ausschusses für Soziales, Sport und Fremdenverkehr in die Hand nehmen. Zumindest wer eine entsprechend große Zahl an Kindern betreut, soll einen höheren Zuschuss erhalten.

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Quelle: dpa

Apelern.  Die Grundlage für die Modifikation war ein Antrag der SPD-Fraktion. Die bisherige „pauschale Bezuschussung der offenen Jugendarbeit“ in Höhe von 100 Euro jährlich geschehe unabhängig von der Anzahl der minderjährigen Vereinsmitglieder, argumentierte sie. Um eine gerechte Förderung zu erzielen, so die Formulierung des Antrags, forderten die Sozialdemokraten eine Förderung von drei Euro pro Kind.

 Diese Formulierung führte ein wenig zu Irritationen. Denn von dieser Förderung hätten nur Vereine einen Vorteil, die mehr als 33 Mitglieder unter 18 Jahren in ihren Reihen haben. Alle anderen würden benachteiligt, bemerkte Gemeindedirektor Sven Janisch, zumal es sich schon bei dem 100-Euro-Beitrag eher um einen symbolischen Wert handle, mit dem sich der Aufwand ja nicht aufwiegen lasse. Andreas Kölle und Karl-Heinz Thum von der SPD ergänzten deshalb: Der Sockelbetrag von 100 Euro sollte in jedem Fall erhalten bleiben. Nur wünschten sie sich eine zusätzliche Unterstützung für diejenigen, die sich um viele Kinder und Jugendliche kümmern.

 Der Konsens lautete schließlich: Jeder Verein, der Jugendarbeit leistet, erhält einen Förderbetrag von drei Euro pro Kind, mindestens aber 100 Euro. Dazu sollen die Vereine jedes Jahr einen Nachweis über die Mitgliederstruktur abgeben, so der Wunsch der SPD.

 Noch nicht geklärt ist allerdings die Frage, ob die Förderung für alle Kinder in Apelerner Vereinen gelten wird oder nur für diejenigen, die tatsächlich in Apelern wohnen. Der Ausschuss befürwortete zunächst die zweite Variante. Thorsten Nörenberg, Vorsitzender des TuS Germania Apelern, gab jedoch zu bedenken, dass Vereine häufig gemeindeübergreifend agierten. Im TuS, schätzte er spontan, sei etwa ein Drittel der jungen Mitglieder von „außerhalb“. „Wir fragen da ja nicht danach: Wo kommt ihr eigentlich her?“, sagte Nörenberg.

 Die Ratsleute wollen diesen Gedanken bis zur Sitzung des Verwaltungsausschusses noch einmal diskutieren. Denn: „Egal wo die Kinder herkommen – die Jugendarbeit wird ja trotzdem in den Vereinen geleistet“, gestand SPD-Mitglied Thum zu. kle

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