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Multitalente auf Tour

Unimogs am Steinhuder Meer Multitalente auf Tour

Knapp 50 Unimogs der Gruppe Unimogfreunde Weserbergland sind am Montag zu einer Tour um das Steinhuder Meer aufgebrochen. Eigentlich wollte Organisator Guido Krosta 70 Fahrzeuge von der ehemaligen Straßenmeisterei losschicken, doch die Unwetter am Vortag hatten einige Unimog-Liebhaber abgeschreckt.

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Eine lange Reihe von Unimogs macht sich von Apelern aus auf den Weg.

Quelle: wil

Apelern. Schließlich sollte den teils betagten Schleppern kein Unheil zustoßen. In kleineren Formationen machten sich die Unimogfahrer im Abstand von zehn bis 15 Minuten auf die Reise, die nach einigen Stunden wieder bei Apelern endete. Die Gruppenführer waren mit Navigationsgeräten ausgestattet. Trotzdem hatten die Organisatoren im Vorfeld an den Kreuzungen oder Abzweigungen rot-weiße Fähnchen montiert, damit alle Teilnehmer wussten, wo es lang ging. Darüber hinaus bekam jeder eine Straßenkarte ausgehändigt.

Zur Sicherheit war ein Abschleppfahrzeug dabei. Doch Krosta zufolge war dies eine reine Sicherheitsmaßnahme – in den 16 Jahren, seit denen es das Treffen gibt, habe es nur einen einzigen Liegenbleiber gegeben. Das zeige die hervorragende Qualität der Fahrzeuge.

Aufwind nach dem Weltkrieg

Unimog ist übrigens die Abkürzung für Universal Motor-Gerät. Entwickelt wurde das Multifunktionsfahrzeug nach dem Zweiten Weltkrieg, um der deutschen Landwirtschaft Aufwind zu verschaffen. Konstrukteur Albert Friedrich entwarf die Pläne für ein robustes Allradfahrzeug, das über Kraft und Geländetauglichkeit verfügen sollte.

Zudem sollten die Unimogs gleich mehrere landwirtschaftliche Geräte tragen können und auf dem Feld arbeiten. Die Vielseitigkeit ist dem von Daimler produzierten Unimog bis heute eigen: Er steht unter anderem bei Bauhöfen, in der Forst und bei Feuerwehren im Einsatz. Auch die Bundeswehr verwendet den Unimog – unter anderem als Krankenwagen. gus

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