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Nach Dämpfer erst eine Pause

Bauausschusssitzung Nach Dämpfer erst eine Pause

Um die BMX-Fahrer aus Apelern ist es seit der vergangenen Bauausschusssitzung, in der das Thema Skaterpark auf der Tagesordnung stand, ruhig geworden.

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Quelle: pr.

Apelern. Natürlich sind die Jungs weiterhin mit ihren Rädern unterwegs, erzählt der 14-jährige Hannes Struckmeier. Ob und wann sie in der Politik noch einmal auf den Plan treten, um etwas für ihren Sport zu erreichen, ist indes noch offen.

Die Entwicklungen rund um das Thema sind eigentlich nur als unglücklich zu bezeichnen. Anfang vergangenen Jahres hatten Rat und Verwaltung Überlegungen angestellt, wie man den Spielplatz in Lyhren hinter dem Feuerwehrhaus aufwerten könnte. Zur ersten Bauausschusssitzung waren auch einige Jugendliche eingeladen, darunter Struckmeier und befreundete BMX-Biker, die auf Wunsch des Ausschusses ihre Vorstellungen für eine Umgestaltung darlegen und später ihre Pläne für einen Skatepark an einen Architekten zur Kostenermittlung weitergeben sollten. Mit dem Ergebnis: Die längst absehbaren Kosten von mindestens 40000 Euro waren den Politikern doch zu hoch, immerhin müsse Apelern auch andere Spielplätze und Interessengruppen im Blick behalten. Das Projekt wurde also beerdigt und die Jugendlichen von einzelnen Ratsleuten schmallippig abgefertigt.

Bemühung um Alternativen

Andere Politiker setzten sich dagegen weiterhin für die jungen Leute ein und bemühten sich um Alternativen. Noch während der Sitzung kam die Überlegung auf, ob die Jungen sich nicht vielleicht als Sparte an den TuS Germania Apelern angliedern könnten, um auf diese Weise bei ihrem Wunsch nach einer Sportanlage voranzukommen. Doch auch daraus wurde nichts, berichtet Struckmeier, und zwar aus versicherungstechnischen Gründen.

Seither ist aus Sicht der Jungen nicht allzu viel passiert. Wenngleich sie immer wieder über das Thema sprechen. „Wir haben das auf jeden Fall noch nicht abgehakt, denn wir wollen das ja weitermachen“, sagt er. Weiterhin bleibe aber die Frage nach einem geeigneten Standort. Einige der jungen Biker nutzen die ehemalige Kläranlage für ihren Sport – was eigentlich nicht erlaubt ist.

Der nächste Standort in Schaumburg sei in Stadthagen beziehungsweise bald in Haste. Ein Dirtpark mit Erdhügeln statt Beton, wie er dort jeweils geplant ist, wäre genau das, was sich die Apelerner Hobby-Biker auch für ihren Ort wünschen. Deshalb seien sie auch bereit, sich um die Anlage zu kümmern.

Ganz genau überlegen

Um ein entsprechendes Projekt in Gang zu bringen, würden sie auch erneut auf die Politiker zugehen. Denn ohne die Unterstützung der Erwachsenen, speziell des Rates, wird das Ganze nicht funktionieren, weiß Struckmeier. Nach dem Dämpfer im vergangenen Jahr wollen sie sich damit aber noch etwas Zeit lassen, sagt er, und auch erst ganz genau überlegen, was sie sich vorstellen und wie sie es umsetzen möchten. kle

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