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Nichts Neues von Schild und Weg

Einwohner unzufrieden mit der Verwaltung Nichts Neues von Schild und Weg

Einwohner aus Kleinhegesdorf haben dem Gemeinderat Apelern ihrer Unzufriedenheit mit dem Handeln von Gemeinde und Samtgemeinde vorgetragen. Dass es sowohl hinsichtlich des verschwundenen Wirtschaftswegs noch zu den versetzten Schildern Neuigkeiten gab, verstimmte die Zuhörer.

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Quelle: SN

Kleinhegesdorf. . Die erneut zahlreich zur Sitzung gepilgerten Kleinhegesdorfer erkundigten sich, ob die Kommune Konsequenzen aus dem Vorfall unbefugt versetzter Straßenschilder zieht. Darauf antwortete Gemeindedirektor Sven Janisch: Die Polizei sehe keinen Ermittlungsansatz, und die Samtgemeinde sei nicht Ermittlungsbehörde. Damit sei die Sache vorerst erledigt. Der Bauhof musste das Schild zurückversetzen, was auch geschehen sei, so Janisch.

Die Samtgemeinde habe sich um die Belange der Bürger und auch um deren Anfragen zu kümmern, betonte Dorothea Kopp. Wenn der Gemeinde bekannt werde, dass „im Rahmen der Selbstjustiz gehandelt“ werde, müsse sie daraus Konsequenzen ziehen, so Kopp. Janisch gestand zu: Wenn es konkrete Hinweise auf einen Täter gebe, gehe man der Sache auf nach. Das sei jetzt aber nicht der Fall.

Eine andere Zuhörerin fragte, ob dem Verursacher, dessen Name nicht genannt wurde, nun die Kosten für den Bauhof-Einsatz in Rechnung gestellt werden. Doch das geschieht nicht. Dass ein Landwirt in dieser Zeitung eingeräumt habe, das Schild von einer Straßenseite auf die andere versetzt zu haben, spielt für die Gemeinde keine Rolle. Es existiert somit auch niemand, an den sie die Rechnung adressieren könnte.

Ebenfalls nichts Neues ergab sich zum verschwundenen Wirtschaftsweg bei Kleinhegesdorf. Im Gemeinderat erkundigten sich Einwohner des Ortes nach dem aktuellen Stand, doch Willi Ballwanz (SPD) erinnerte an die Ausführungen im Bauausschuss, wonach zunächst zu klären ist, wie teuer eine Vermessung des Bereichs wird. Das Messen ist nötig, um zu klären, wer für den Heckenschnitt aufkommen muss. Ohne den geht es wohl nicht. 8000 Euro erwartet Ballwanz an Kosten. „Dafür könnten wir selbst schon einige Meter schnippeln“, sagte der Vorsitzende des Bauausschusses.

Ein Zuhörer forderte ungeachtet der Kostenfrage eine Vermessung. Eine Kleinhegesdorferin riet, den Eigentümer des Grundstücks, auf dem die Hecke steht, zum Stutzen des Gewächses aufzufordern und ihm die Kosten aufzudrücken. Dafür konnten sich die Ratsmitglieder nicht erwärmen – zumindest äußerte niemand Zustimmung. gus

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